Pompeji

Montag 25.10

Am nächsten Morgen machen wir uns auf nach Pompeji. Das Auto stellten wir auf einen bewachten Parkplatz und gingen dann zu Fuß zum Eingang. Etwas komisch ist der Eingang. Wir kauften Tickets und mussten außen entlang gehen, um dann zum kleinen und großen Theater (unten rechts. Orangen Teil) zu gelangen.

Wie man auf der Karte sieht, ist es eine riesige Stadt. Wir liefen Kreuz und quer und sahen einiges. Wir gingen ohne Guide um unabhängig zu sein. Wir sahen Villen Thermen, Mosaike im orangen, lilanen und blauen Teil. Das Kolosseum sowie den die außeren Teile(2-5) schafften wir nicht mehr. Die Stadt macht Spaß anzuschauen, da sie an ein Labyrinth erinnert. Die Kinder konnten immer Mal wieder klettern. Informationen ohne Guide bekommt man nur spärlich.

Schließlich trieb uns der Hunger und die müden Beine zum Hauptplatz ( in 7 ) wo wir Pause machten und uns den Wind um die Ohren mit Blick auf den Vulkan, der die Stadt vor knapp 2000 Jahren zugedeckt hatte.

Unsere Aufnahmekapazität war erschöpft, und so machten wir uns auf den Weg Richtung Ausgang. Gerade rechtzeitig bevor die Kreuzfahrtgruppen Pompeji belagerten.

Weiter führte uns ein kurzes Stück Autobahn nach Neapel/ Napoli. Völlig geflasht vom Großstadtfeeling suchten wir unsere ruhige und zentrale Unterkunft.

Amalfi- Positano

Sonntag 24.10

Trotz dollen Wind und schlechten Wetter Vorhersagen machen wir uns auf dem weg mit dem Linienbus den Berg hinab nach Amalfi. Kurz nach dem einsteigen Schnauzer der Busfahrer schon ein Autofahrer an, der nicht so gut geparkt hat das wir wissen es wird ein abwntwuer. Mit großer Geschwindigkeit, düst der bis los. Jens meint gleich zu Beginn:“ diese Busfahrt ist wohl das gefährlichste was wir im Urlaub gemacht haben“ ( vielleicht auch nur weil er nicht am Steuer sitzt)

In Amalfi erkunden wir uns, ob die Fähren fahren. Denn die Fähren nur bei flacher See. Und das war sie in der Tat nicht. Aber trotzdem fuhr die Fähre. Wir liefen schon Mal ein bisschen in der Stadt und dann zur Fähre.

Die Fährfahrt war schaukelig, aber gerade das ein und aussteigen würden wir sehr zur Eile getrieben, da die Anlegebrücke, bei dem Seegang sehr schwankte. In Positano liefen wir eine Runde durch die Altstadt und kehrten dann ganz gehoben im Chez Black – Fisch und Meeresfrüchte Ristorante ein, in dem so manche Stars und Sternchenbesuche dokumentiert waren und aßen Pizza und Spagetti. Danach hatten wir noch Zeit um am Strand mit dem Wellen zu spielen bis die Fähre zurück nach Amalfi fuhr.

In Amalfi aßen wir das teuerste Eis das ich je gegessen hab. Und setzten uns zum Essen an den Brunnen, um alles überlaufende Eis gleich wegwischen zu können.

Dann ging die Abenteuerfahrt den Berg hoch. Wobei wir diesmal in Bomerano umsteigen müssten und der nächste Bus erst in ca. 30 min kam.

Sentiero degli Dei- Den Weg der Götter

Samstag 23.10

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Wanderweg Sentiero degli Dei-. Der bekannteste Weg an der Amalfi Küste. Er beginnt in Bomerano und endet unten an der Küste im kleinen Hafenstädtchen Positano. Angegeben mit 3-4 Stunden Gehzeit. Wir hatte vor, nach einer Stunde umzudrehen und dann wieder zurück zu gehen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass wir auch gut den ganzen Weg geschafft hätten. Das Wetter war wesentlich besser als erwartet und so waren wir mit Gummistiefeln, Regenjacken und Pullis, nicht wirklich gut ausgerüstet. Der Weg geht schmal am Felsen entlang und immer wieder Stufen talwärts. Beeindruckend dass zwischen durch Hütten stehen mit Terrassengärten in denen Oliven, Manderienen, Salat und Wein angebaut werden. Oder Ziegen, Esel oder Schweine leben. Ein malerischer Weg und zu Recht der Weg der Amalfi Küste.

Den Nachmittag verbrachten wir in unserem Dörfchen. Wir sammelten Maronen, spielten auf dem Spielplatz und waren dann die ersten Gäste in der Pizzeria.

Amalfi Küste

Freitag 22.10

Am Morgen wachen wir auf und am See laufen schon die ersten arbeiten. Ein feuerchen brennt, Schilf wird abgeschnitten und abgemähtes Gras zusammengekehrt. Wir ziehen uns an und schauen zu. Die arbeiterinnen kamen zu uns und sprachen leider nur italienisch und wir nicht, aber wir haben den Kinderbonus ausspielen können. Nach dem Frühstück ging es dann los zur Amalfi-Küste.

Der Weg war länger als gedacht. Aus den tristen gelben und schwarzen Hügeln wurden allmählich bewaldete Berge und wir kamen der Küste näher. Kurz standen wir im Stau und dann ging es in Schlangenlinien den Berg hinauf bis nach San Lorenzo. Dort steuerten wir den Campingplatz an uns schlenderten noch etwas durch den Ort, um einen Einkaufsläden zu finden und den Spielplatz zu bespielen.

Buongiorno Italien

Bari- Donnerstag 21.10

Wir wachen kurz vor dem Weckruf in unserer kleinen Kabine auf und beeilen uns sehr als wir aus unserem Fenster schon den Hafen von Bari sehen. Bis wir mit dem Auto das Schiff verlassen dürfen, haben wir dann aber doch noch sehr viel Zeit. Wir sehen beim Anlegen zu und gehen auf Erkundungstour im Schiff. Dann dürfen wir schon bald das Schiff verlassen. Schnell suchen wir einen Parkplatz und laufen in die Historische Altstadt. Sie scheint auch gerade erst aufzuwachen.

Nachdem wir ein bisschen planlos durch die nette Altstadt geschlendert sind entdecken wir (gezwungen von der Suche nach einem Geldautomaten) die „eigentliche/ moderne“ Stadt. Hier gönnen wir uns einen Kaffee.

Weiter geht es in das Landesinnere. Das Wetter soll wieder schlechter werden, was uns Richtung Westen treibt.

Die Landschaft ist ganz anders, trocken und voll bewirtschaftet. Wir halten Ausschau nach grün und entdecken einen kleinen Bach einen wunderschönen Platz in der Nähe eines Sees. Entlich wieder einmal draußen schlafen und essen.

Resümee Kroatien

Wunderschöne Landschaft, gigantische Wasserfälle, Berge und Nationalparks. Alte und kulturreiche Städte haben uns in den letzten 16 Tage begeistert. Die Menschen sind offen und sehr nett. Mit Englisch kommt man sehr gut weiter und auch mit Händen und Füßen und Deutsch hatten wir nur sehr wenig Kommunikationsprobleme. Die Menschen sind an Touristen gewöhnt (sehr viele deutsche!!!) und das touristische Netz ist gut ausgebaut, sowie auch die Straßen.

Auch wenn wir zu Beginn mit Wetter und Erkältung zu kämpfen hatten und dadurch fast immer in Unterkünften geschlafen haben (freistehen ist in Kroatien leider nicht ganz so einfach und gern gesehen) sind wir fasziniert von dem der Schönheit und der einfach heute zu reisen in diesem Land.

Sicher kann man hier viel Zeit verbringen und immer etwas neues erleben und entdecken. Aber wir fühlen uns bereit das Land zu verlassen.

Adio (Tschüß) Balkan

Wir verlassen unsere „geplante Route“mit schweren Herzen, da wir umzingelt sind von Corona Hochrisikogebieten. Alle Länder (außer Teile Griechenlands) die auf unserer Wunschliste stehen, stehen leider auch beim RKI auf der Hochrisikoliste. Da wir nicht in Quarantäne wollen (wir wollen ja reisen und nicht überall mit min. 5 Tagen Quarantäne starten) und der Dschungel an Ein-und Ausreisebestimmungen stresst, haben wir diese Ziele auf später Mal verschoben. Wir wollen natürlich auch mit unserem Luxus „Elternzeiturlaub“ in Coronazeiten nicht meckern und verantwortungsvoll umgehen. Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, schließlich wollte ich doch versuchen nach Istanbul zu kommen und gerade Albanien, Slowenien, Ungarn und Bulgarien uns sehr reizten. Wir hoffen doch sehr, das wir einige Landschaften und Städte ein anderes mal bewundern und besuchen werden.

Nun geht unser Weg weiter in Italien.

Gigantische Stadtmauer

Mittwoch 20.10

Hochmotiviert machen wir uns auf den Weg zur alten Stadtmauer. Die knapp 2 km wollen wir begehen und so einmal um die faszinierende Altstadt laufen. Nach gut einem Viertel benötigen wir Motivationsüberzeugung für Mathilda und Johann zum weiterlaufen. Nach gut der Hälfte verlassen wir die hohe Steinmauer und suchen uns was zum Mittagessen.

Wir schlendern durch die Stadt und geben unser letztes kroatiches Geld (Kuna) aus. Irgendwie ist noch viel Zeit so das wir noch zur Festung St. Lorenz schlendern, einer Anglerin über die Schulter schauen und die Burg neben der Altstadt anschauen. Mit den letzten Kunas kaufen wir ein Eis und beim Bäcker Abendbrot.

Wir holen das Auto und fahren zum Hafen, wo unsere Fähre nach Bari ( Italien) bereit steht. Trotzdem warten wir noch gute drei Stunden bis wir aufs Schiff dürfen. Wir beziehen unsere Kabine und laufen noch einmal über das Deck, leider können wir beim auslaufen nicht zählen, da dies erst eineinhalb Stunden später als geplant passiert.

Dubrovnik

Dienstag 19.10

Nach einem Frühstück auf dem Balkon, machten wir uns auf den Weg nach Dubrovnik. Der Weg führt uns durch ein Landstück voll von Seen zwischen den Bergen die zur Bewässerung von Plantagen genutzt werden. Olivenbäumen, Manderienenbäumen, Schilf, Granatäpfeln und Wein soweit das Auge reicht und an der Straße viele Obst- Verkauf-Stände.

Dann passieren wir die Grenze nach Bosnien Herzegowina. Für Milla das erste Mal außerhalb der EU (leider ohne Stempel). Nach ein paar Kilometern reisen wir wieder nach Kroatien ein und erreichen auch schon bald Dubrovnik. Wir wollen direkt zur Seilbahn, stellen aber fest das Parken hier deutlich schwerer ist als gedacht. Dagegen ist der Stuttgarter Westen ein Parkparadies😉. Also fahren wir zur sehr zentralen Ferienwohnung, und laufen zur Seilbahn. Dort machen wir uns einen Überblick über die Stadt.

Wir schlendern noch gemütlich durch die Stadt und finden ein ansprechendes mexikanisches Ristorante in dem wir unsern letzten Abend in Kroatien zelebrieren.

Nationalpark Biokovo mit Skywalk

Montag 18.10

Gestern Spätnachmittag brachen wir auf südlich und erreichten unsere nächste Station Podgora in der Nähe von Makarska. Von hier machten wir uns nach dem Frühstück auf in den Nationalpark Biokovo. Der Nationalpark umfasst ein paar Berge und einen Skywalk den wir gerne sehen wollten. Den herausfordernden Weg dahin meisterten Jens mit dem Bus sehr gut, wir müssten auch nicht wie befürchtet anstehen (da erst 10 Autos vor uns in den Park gefahren sind- und nur eine begrenzte Anzahl zwecks rangiernot hinauf dürfen) und hatten auf der einspurigen, kurvigen Bergstraße sehr wenig Gegenverkehr und nur eine Kuh im weg. Auch auf dem Skywalk hatten wir Platz und Zeit und genossen die zum Fotos machen und raumlaufen. Sogar Mathilda hatte keine Angst, obwohl wir sie auf so manchen Turm kunstvoll überreden müssen hinauf zu gehen.

„Die Attraktion liegt auf 1228 Meter über dem Meeresspiegel und ragt rund 12 Meter aus einer Klippe heraus, die sich zum Meer hin öffnet und somit befindet man sich beim Spaziergang über den Glasboden über einen Kilometer über dem Abgrund und hat zugleich eine wunderschöne Aussicht auf die Makarska Riviera von Kroatien“ – https://www.adriaticluxuryvillas.com/de/blog/skywalk-biokovo-schoener-blick-auf-dalmatien

Weil der Weg hoch so gut ging führen wir auch noch hoch bis zum Gipfel Sveti Jure auf 1762m

Beim Verlassen des Nationalparks sehen wir dich Recht viele wartende Autos und waren sehr froh, das bei uns alles so gut geklappt hatte. Wir führen noch einkaufen und endlich fanden wir drei Schaufen, mit denen gingen wir nochmal zum Ortsstrand. Wo Jens mit den Kindern noch Mal ins Meer ging.