Der Tag der Milchpumpe

Montag 15.11

Mit etwas mäßiger Laune und Nieselwetter schauen wir uns ganz kurz Lucca an. Da Milla gestern um fünf Uhr morgens entschlossen hatte ihre letzte Brustmahlzeit zu nehmen, waren wir etwas besorgt, ob sie genug zu sich nimmt und die Nacht war auch so mäßig, dazu wuchs mein brust so das wir uns auf die Suche nach einer Milchpumpe machten. Nachdem wir in einem großen Supermarkt erfolglos waren, gingen wir in die Apotheke, die schickten uns weiter zum Babyladen. Der machte aber erst nachmittags auf, so das wir auf den Parkplatz versuchten uns die Zeit zu vertreiben um dann entlich eine Milchpumpe zu bekommen. Erlösende versuchte ich sie noch auf dem Parkplatz aus und dann ging es weiter nach Levanto auf dem Campingplatz. Nach kurzer Erkundungstour gab es im Dunkeln Müsli und dann schliefen wir wir wieder eine Nacht im Bus

Der schiefe Turm von Pisa

Sonntag 14.11

Wir verlassen nach dem Frühstück unsere Wohnung und machen uns auf den Weg nach Pisa. Doch leider können wir den Turm nicht besteigen, dass darf man erst mit acht Jahren, so sehen wir ihn uns Avon allen Seiten an und laufen dann Richtung Innenstadt, wo wir Mittagessen und uns mit einem Kollegen von Jens treffen, der hier wohnt. Zusammen schlendern wir durch die Altstadt und essen ein Eis.

Beauty day

Samstag 13.11

Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu den heißen Quellen“ Bagni di Petriolo“ südlich von Siena. Dort erwartet uns ein Schwefelinger Geruch und Dampfendes Wasser. Mathilda und ich gehen gleich rein. Von den oberen Becken wird und abgeraten, da die zu heiß für Kinder sind. Johann ist das alles nicht ganz geheuer und er beobachtet lieber Fische im kalten Fluss, erobert eine Insel und baut mit Steinen.

Nachdem wir gut durchgekocht und stinkend waren, machten wir uns auf dem Heimweg. Da es zu tröpfeln begann beschlossen wir die Luxuswanne der Ferienwohnung noch zu nutzen und uns zu entschwefeln.

Ein wunderschöner Ort an dem die gelb roten Weinberge von Zypresse n und Olivenbäumen umrandet sind. Der Eichenwald bundgefärbt die Hügel bedeckt und auf vielen kleinen Hügelgipfeln ein kleines Weingut, Häuschen, Burg oder anders Anwesen ersteckt. Eine sehr romantische Gegend und wir sind froh noch so viel Herbstsonne tanken zu können.

San Gimignano- Wolkenkratzer

Freitag 12.11

Nach einem gemütlichen morgen machen wir uns auf den Weg nach San Gimignano. Dort erwartet uns eine mittelalterliche Stadt. Wir steuern gleich die Mitte mit den türmen an und besteigen den großen Turm. Eine wunderschöne Sicht über einen Teil der spätherbstlichen Toscana zeigt sich von oben.

Diesmal mit Fernglas ausgerüstet genießen wir den weiten Blick. Und die Trommelklänge von unten, die leise zu uns hochwehen. Auch in die Stadthalle und in die schöne ritterliche Kirche dürfen wir noch einen Blick erhaschen, bevor wir noch ein bisschen durch die recht leere Stadt um schlendern. Die Heimfahrt genießen wir im Sonnenuntergang.

Florenz

Mittwoch 11.11

Heute machen wir uns auf den Weg nach Florenz. Wir Parken auf einen Park and Ride Parkplatz und fahren nach Florenz rein. Dort steuern wir den Dom “ Kathedrale von Florenz“ an. Nach kurzem überlegen entscheiden wir uns die Kuppel zu besteigen und der Ausblick ist gigantisch.

Wir bestaunen die vielen Maler und schauen ihrem Handwerk zu. Und dann geht es weiter zur Brücke vorbei an einem Karussell zur Freude von Mathilda und Johann.

Sehr beeindruckt hat uns der „Palazzo Vecchio“ wie Bad Kindermuseum leider donnerstags um 14 Uhr schließt. Daher machen wir uns langsam auf den Heimweg.

Waldtag in der Toskana

Mittwoch 10.11

Wir erkunden das Gelände der Ferienwohnung. Trampolinspringen, rutschen und die Hühner anschauen steht da auf dem Programm. Außerdem gehen wir in den angrenzenden Wald und es wird einfach Mal gespielt. Das Wetter ist gut und wir fühlen uns wohl einfach “ nichts“ zu tun


			

Warten

Montag 8+ Dienstag 9.11

Jens telefoniert und recherchiert viel und wir schaffen es einen Termin bei einer mercedeswerkstatt zu bekommen um eine neue Scheibe für unser Auto eingesetzt bekommen zu lassen. Dank google- translate😉 wir verbringen unserer Wartezeit im Decathlon und mit unseren Räzthefte. Nachdem das Auto wieder fit ist machen wir Dienstag Mittag auf den Weg in die Toskana.

Es ist befreiend Rom zu verlassen. Wir nehmen uns vor Rom nocheinmal zu besuchen mit guter Vorbereitung und mit älteren Kindern odet ohne😂

Rom

Sonntag 7.11

Am Morgen wollen wir uns beeilen, denn für den Vormittag ist noch Sonne angesagt. Allerdings brauchen wir wieder lange um zu den Sehenswürdigkeiten zu kommen. Wir wollen mit einem „Hop on, Hop Off-Bus“ fahren. Das machen wir dann auch. Am Kolosseum steigen wir aus. Leider ist es auch hier nicht für spontane Leute reinzukommen. Die Ticketschalter sind angeblich zu, Tickets sind ausverkauft für heute- überall irren Menschen umher und überall wollen uns Menschen was verkaufen. Mathilda und Johann verstehen nicht so ganz das wir nichts annehmen, nichts anfassen und am besten immer weiter gehen. Wir staunen also von draußen und steigen wieder in den sehr vollen Doppeldecker Bus ein. Irgendwann ergattern wir die besten Plätze, ganz vorne . Jetzt gehen wir hier nicht mehr weg !!!

Nach gut eineinhalb Runden steigen wir doch aus und gehen zur „spanischen Treppe„. Dort ist es auch voll von Menschen aber nicht so stressig. Zur großen Freude gehen wir zu McDonalds zum Mittagessen um 16 Uhr😉 weiter geht es zum „Piazza del Popolo“ von wo aus wir dann zu unsere Rückfahrt antraten.

Rom- Start mit Hindernissen

Samstag 7.11

Wir sind bereit unserer Ferienwohnung für eine Sightseeingtour zu verlassen. Jens holt noch die Kinderschuhe aus dem Auto uns kommt ohne wieder, denn jemand hat in der Nacht unsere Heckscheibe vom Bus zerschlagen. Zum Glück fehlt nichts und unser Gastgeber unterstützt uns bei der Polizei um die sprachlichen Hindernisse ( wahrscheinlich hätte es keinen englischsprachigen Polizisten auf dem Revier gegen) zu umgehen. Gegen Mittag ist soweit alles erledigt. Die Heckscheibe ist mit einer Mülltüte vor Regen gesichert und das Auto umgeparkt.

Nun starten wir in die Stadt. Und müssen uns durch den öffentlichen Nahverkehr schlagen. Irgendwie kostet das alles ganz schön Zeit und wir essen unsere Picknick um halb drei im ersten Park den wir finden. Wir laufen zum Pantheon, aber die lange Schlange hält uns davon ab reinzugehen. So laufen wir etwas stressig zum Piazza Venezia, kommen zufällig noch an der “ Sant’Ignazio di Loyola in Campo Marzio“ vorbei und kehren ein. Ein Orgelspieer spielt und wir hören eine Weile zu und verweilen. Am Piazza Venezia angekommen essen ein Eis und sind irgendwie überfordert mit der Stadt, dem vielen Angebot, engen Gassen mit Autos und den vielen Menschen. Dann machen wir uns auf den Rückweg, sind in einem Bus mit betrunkenen einheimischen und essen Pommes in einen kleinen (dreckigen) Ristorante und laufen bei Gewitter und Regen heim. Klitschnass beenden wir den Tag. Nee, heute war es nicht das Rom, was wir uns vorgestellt haben.

Tivoli

Freitag 5.11

Nach einem italienischen Frühstück ( Kaffee und ein süßes Croissant) machen wir uns hochmotiviert, mit dem Stadtplan in der Hand auf die touristische Route von Trivoli. Aber schon beim ersten richtigen Punkt verbringen wir viel Zeit. Villa d‘ Este. Wir werden durch eine Ausstellung in dem Palast geleitet mit Bildern zu Jesus Kreuzigung und müssen viele Fragen beantworten, bzw, versuchen diese Räume schnell zu durchqueren Alpträume zu vermeiden. Dann entlich haben wir es in den riesigen herrschaftlichen Garten geschafft.

Da wir hier schon viel staunen und durch klogänge Kilometer zurücklegen, kürzen wir unseren Stadtrundgang ab und gehen zur Brücke bzw. Zur Villa Gregoriana. Hier kann man durch ein naturparkähnliches Gelände wandern und Wasserfälle sehen. Da dies auch wieder Eintritt kostet und die Laufmotivation nicht so hoch ist, entscheiden wir uns am Eingang dagegen und gehen noch ein bisschen durch die Stadt, über den Markt, essen Joghurt mit Streuseln und machen uns auf den Weg nach Rom.