(Ich bin doch nicht) BLED

Dienstag 17.5.2022

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum großen See. Dort führen wir mit einem Bladboot rüber zur Insel, wir zählten die Stufen die bei einer Hochzeit der Bräutigam seine Frau hochtragen muss, kamen aber nicht auf die 99 🤔. Nachdem wir wieder an Festland waren versuchten wir zu schwimmen und machten ein Picknick auf der Wiese direkt am See.

Nach einer Pause auf dem Spielplatz und am Camper bestiegen wir noch den Berg Nähe des Campingplatzes “ Ojstrica“. Ein toller Aufstieg in einem trockenem Flussbett forderte uns heraus. Oben angekommen genossen die Aussicht und kletterten auf den Felsen herum.

Am Campingplatz machten wir Abendbrot und Mathilda und Johann belegten die Straße mit Steinchen, welche auch wieder aufgelesen und gekehrt werden mussten. So kamen wir in Kontakt mit den Nachbarn und es wurde eine als Beschäftigungsmaßnahme für alle. Kurz vor dem Abendessen müsste Milla leider spucken, so das wir hier auf dem Campingplatz glaub für Unterhaltung gesorgt haben.

Dreizimmerwohnung auf Rädern, oder wir haben den Gartenzwerg vergessen

Montag 16.5.2022

Wir können von jubiljana einen Blick erhachen und ein bisschen die Stimmung aufnehmen. Eine schöne alte Stadt mit neuem Leben. Grün am Fluss und alternativ wirkt sie. Wir freuen uns auf ein wiederkommen.

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg Bahnhof. Wir wollen an einen Spielplatz halten den wir gestern gesehen haben, aber stellen fest das es ein Schulhof ist und nicht öffentlich. Deshalb gehen wir weiter und finden einen Spiel-fitness-Platz und vertreiben uns die Zeit bis wir zum Busbahnhof gehen müssen. Für etwas Spannung sorge ich, da ich den Schlüssel ( einen bin) für das Schließfach weggeschmissen hab. Aber Jens hat Dank netten Security schnell unser Gepäck bekommen und wir könnten wie geplant zum Flughafen fahren. Dort würden wir vom Camper Verleih abgeholt und hatten Bürosachen und Einweisung für unser großes Gefährt.

Als wir es endlich hatten führen wir erstmal einkaufen und aßen noch auf dem Parkplatz Eis und Joghurt. Dann geht’s auf nach Bled, auf den Campingplatz.

Dort räumten wir das Fahrzeug ein, Bezügen die Betten und standen uns gegenseitig im Gang im weg- aber es gab einen Gang!😋 Wir feierten unseren Luxus mit viel Stauraum und schlafen zu können ohne umzubauen. Alle gingen Mal aufs Klo und Mathilda meiner “ das ist wie eine dreizimmerwohnung auf Rädern. „

Wir bauten die Stühle auf, führen die Markise aus( bis ein kleines Gewitter kam) und erkundetenden campingplatz und machten Abendbrot. Gemütlich saßen wir vor dem Camper. Und irgendwie fehlt uns ein Gartenzwerg für diesen Luxusurlaub.


Durch die Alpen, fertig, los

Sonntag 15.5.2022

Endlich steht der gepackte Rucksack bereit und und alles ist abfahrbereit. Wir sind alle voll freudiger Aufregung auf den “ großen“ Urlaub und machen uns schwer bepackt auf den weg zum Stuttgarter Bahnhof. Beim Proviantkauf werden wir von fam Jung und Katja und Maike + Söhne überrascht, die uns noch zum Zug begleiten und uns so einen schönen Urlaub wünschen. Super Überraschung, vielen Dank!!!! Was für ein Start in den Urlaub.

Eine wunderschöne Panorama Zugfahrt einmal durch die Alpen lässt die 8 1/2 Stunden Zugfahrt wie im Flug vergehen. Wir freuen uns auf Berge Seen, vielleicht ein bisschen Meer und ganz viel Abenteuer.

Wieder da!

Seit letzten Sonntag sind wir wieder zu Hause. Die Woche haben wir noch fürs einleben und für Ausflüge in Stuttgart genutzt- Wilhelma, Naturkundemuseum, Leuze, Riesenrad,… Und uns wieder an die Temperaturen, Auflagen und das Spielzeug zu gewöhnen.

Rückblickend sind wir sehr froh und dankbar diese Erfahrung gemacht haben zu können gerade in diesen Zeiten. Besonders froh sind wir auch das wir uns seit der Entscheidung die Tour zu ändern, nicht mehr groß über Corona nachdenken müssten.

Der Bus Durch unseren Bus konnten wir sehr spontan und flexibel agieren, auch wenn wir nicht so oft wie geplant darin übernachtet haben sind wir froh über den Bus. Und natürlich jede Menge ( nie genug) Stauraum!

Die Reiseroute: Balkan?! in Kroatien im Norden begonnen und viel auf dem Weg nach Süden gesehen. Spektakuläre Natur und gut ausgebaute touristische Strukturen, Wind und Spätsommersonne. Die Route änderten sich ab von Balkan hin zu Süditalien. Dort erkundeten wir den Stiefel nordwärts mit vielen kulturellen Hilghlights. Italien ist so voll von alten, historischen Bauwerken, dass es fast keinen Ort ohne gibt und wir beeindruckt von den vielen Geschichten sind.

Jetzt freuen wir uns in den Alltag zu stürzten, die Weihnachtsstimmung nicht zu verpassen und vor allem unsere Freunde wieder zu sehen.

Vielen Dank an alle die hier vorbei geschaut haben, geschökert, oder sogar regelmäßig gelesen haben! DANKE

“ The top of Germany“ – Krönender Abschluss

Freitag 19.11

Wir wollen die Zugspitze (2.962m) nicht links liegen lassen auf dem Weg nach Hause und fahren mit der Gondel auf den höchsten Berg Deutschlands.

Ein Meer an Gipfeln zeigt sich uns in romantischer Abendstimmung und bibbernder Kälte. Das Gondelfahren ( je. 1945m Höhenunterschied) hat großen Spaß gemacht und die Brezel im Panoram Cafe hat in uns doch irgendwie Heimatgefühle geweckt.

Nur fliegen ist schöner

Freitag 19.11

Schon am Donnerstag Abend konnten wir den Sonnenuntergang in Südtirol genießen und auch am Freitag tauchten wir in die Welt der Berge ein.

Hier in Lüsen konnten wir ein paar tolle Starts von Paragleitenden sehen und uns selbst fliegend träumen.

Gardasee

Donnerstag 18.11

Einen wunderschönen Herbsttag bekommen wir heute am Gardasee und wir schlendern in die morgendliche Stimmung hinein. Riva del Garda zeigt sich von einer schönen, recht ausgestorbenen Seite. So landen wir am Ende wieder auf einem verlockenden Spielplatz.

Nordwärds

Mittwoch 17.11

Nach dem Frühstück packten wir wieder alles ein und verabschiedeten uns vom Meer. Eine Fahrt Richtung Berge stand uns bevor und wir erreichten den Gardasee gegen Nachmittag. Gemütlich malten wir noch etwas und merkten das die Herbstwärme sich langsam in Winterkälte verwandelte. Aber das ist unsere letzte Nacht im Bus und die genossen wir.

Cinque Terre

Dienstag 16.11

Nach dem Frühstück laufen wir vom Campingplatz zum Bahnhof. Dort steigen wir in den Zug und fahren nach Vernazza. Dort liefen wir direkt zum Meer und entdeckten eine altes Kaktusplatte, die wir im getrocknetem Seegras vergraben. Dann kletterten wir ein bisschen am Hafen herum und wollten zur Burg. Auf halben Weg kam uns wer entgegen und sagte das alles geschlossen ist. So drehten auch wir um und suchten uns einen anderen schönen picktplatz. Dort packen wir unsere Brote aus. Das Obst würde dann wieder am Hafen gegessen.

Weiter führen wir dann nach Monterosso al Mare. Dort spielten wir am Strand und bauten aus Fundstücken Landart.

Von Monterosso führen wir ans Ende von Cinqure Terre Nationalpark nach Riomaggiore. Dort liefen wir bis zur Burg und mussten auf unser Eis verzichten, da überall Mittagspause war.

Von Riomaggiore fuhren wir zurück nach Levanto, wo wir uns den Nachmittag auf dem Spielplatz vertrieben um dann in der wohl einigen Pizzaria des Ortes Abend zu essen und den halben Campingplatz dort trafen. Wieder sehr viel deutsche und auch Johann und Mathilda freuten sich, dass jemand die verstand.

Obwohl wir an diesem Tag nicht ganz so sonniges Wetter hatten, empfanden wir das Cinque terre Gebiet sehr schön. Es hat uns an die Amalfi Küste erinnert. Die Schluchten sind nicht ganz so steil bebaut aber trotzdem sehr schön. Entspannt ist auch das kaum Autos fahren.