Um 9:30 Uhr müssten wir am Hafen sein und unsere Luxuswohnung verlassen haben. Denn wir hatten am gestrigen Tag eine Motorbootfahrt gebucht. So hatten wir bis 14 Uhr Zeit uns drei Inseln einschließlich der blauen Lagune anzuschauen ( leider nicht die blaue Höhle, wie wir erst dachten). Der Wind zerzauste uns die Haare. Unser erster halt war auf der Insel Labadusa. Hier spielten wir am Steinstrand und aßen einen Riegel. Dann hielten wir an der blauen Lagune, wo wir zumindest mit den Füßen im Wasser waren und dann ging es weiter zur alten Stadt Trogir. Von da aus in Eilgeschwindigkeit nach Split zurück.
Wir machten uns gleich am Morgen auf nach Split. Vorbei an den großen Kreuzfahrtschiffen und an den Fähren.
Auf dem Markt dürften sich Mathilda und Johann eine Sache aussuchen (Mathilda suchte sicher eine langersehnte und glitzernde Flossentasche aus). Es war einiges los. Die Touristengruppen liefen an uns vorbei. Die kleinen Gassen waren gut gefüllt und es herrschte ein Gefühl von Großstadt.
Am Markt
Nachdem wir durch die Stadt geschlendert sind und ein Eis in der Hand hatten, machten wir uns auf den Weg zum Strand. Wo wir den Nachmittag verbrachten.
Auf dem weg von Zadar nach Split halten wir am Nationalpark Krka und bestaunen Mal wieder Wasserfälle. Obwohl wir schon viele gesehen haben, sind sie dich besonders und schön.
Wir freuen uns ein bischen den Lavendelhof hinter uns zu lassen und fahren durch eine wunderschöne (leicht herbstliche) Landschaft auf eine Bergkette zu. Als wir durch einen langen Tunnel plötzlich die Berge hinter uns und das Meer vor uns haben, sind wir voll Freude. Die Aussentemperatur steigt von 6 °C auf 16°C und wir schlängeln uns nach Zadar an die Küste.
Dort erwartet uns eine schöne zentrumsnahe Wohnung. Nach einem kurzen Resteessen und einem Klamottentausch (Thermoleggins und Langarmshirts aus und T-Shirts an) schlendern wir durch die historische Altstadt. Alte Häuser, Kirchen und schöne schmale Gassen, zeichnen die Altstadt aus. Es gibt ein Eis und wir besteigen den Glockenturm (56m) der St. Anastasia. Ein schöner Überblick über die Stadt, ein weiter Blick aufs Meer und die Inseln und zurück über den Hafen ans Meer.
Land Tor
Abstieg
Die fünf Brunnen
Zadar Altstadt
Das Ziel ist zum Sonnenuntergang am Sonnengruß zu sein und der Meeresorgelzu lauschen. durch die Wellen wird ein Ton in der Stufen erzeugt. Herrlich!
Gerade als wir uns auf den Weg machen um den zweiten Teil des Parkes anzusehen beginnt es zu regnen. Frustriert und frierend machen wir uns den noch auf den Weg mit dem Parkbus zum obersten Teil des Parks. Mit Regenschirmen und Gummistiefeln begeben wir uns auf den Holzweg. Aber die kriechende Nässe/Kälte zwingt uns die kleinste Runde zu gehen. Mit einigem Gejammer bestaunen wir viele kleine Wasserfälle. Irgendwie kommt von überall Wasser.
Regen
Nationalpark Plitvicer Seen
Gegen Mittag hört der Regen auf. Und wir sind wieder am Auto.🙄 Wir fahren weiter zu einem Ort den wir auf dem Hinweg am Sonntag im Regen, gesehen hab und ich dachte, die Straßen seien überschwemmt. Nein, durch den Ort Slunj fließt ein Fluss und um einige Häuser rauschen Wasserfälle. Faszienierend wie die Häuser in das Ambiente der Wasserfalllandschaft gebaut wurden. Dort kam die Sonne raus und wir machten ein spätes Mittagspicknick, und wir erreichen freudige 6°C🥶
Wir freuen uns über Sonnenstrahlen am Dienstag morgen. Auf geht es in den Nationalpark Plitvicka Jezera.
Hier starten wir gleich bei einer schönen Aussicht auf den großen Wasserfall. Den gut ausgebauten Holzweg gehen wir direkt bis zum Fuß des Wasserfall. Wo die Gischt uns nass spritzt, dass wir froh sind um unsere Regensachen.
Seen und Wasserfälle soweit das Auge reicht
Knapp 70m stürzt das Wasser herab
Staunend am Eingang
Auf dem weg zum großen Wasserfall
Der große Wasserfall
Weiter geht es entlang geführt an den Seen über Holzstege und immer wieder viele kleine und große Wasserfälle. Sehr beeindruckend und wunderschön. Die tiefen Seen schillern Türkies und lassen die Wasserfälle von oben nur erahnen. Die Kraft des Wassers lässt uns staunen. Tosend und schnell Jagd das Wasser über die Steine. Wie überlaufende Schüsseln läuft das Wasser von einen in den anderen See. Wir gehen dem Wasser entgegen ( aufwärts) vorbei an einer großen Höhle, die ich mit Mathilda erkunde.
Die Seenlandschaft ist ein Naturschauspiel und ein faszinierender Gegensatz zwischen scheinbar ruhig liegendem Wasser und die hinabstürzenden, bewegten Fluten. Plitvice Lakes– einer der Seen diente als Drehort von Winnetou dem Schatz im Silbersee.
Gegen Mittag erhaschen wir wirklich noch mehr Sonnenstrahlen und kommen an den großen See an. Dort machen wir eine Mittagsessenspause und setzen mit einer Fähre von einer Seite zur anderen Seite der Sees über. Dort erwartete uns ein kleiner Bus, mit dem wir wieder Richtung Eingang fahren. Bevor wir zum Auto gehen kaufen wir noch Postkarten, genießen die Sonne und spielen verstecken.
Es regnet und regnet und wir gehen nur kurz am morgen raus. da ist es Mathilda zu kalt und Jens zu nass. Gut das wir eine Wohnung haben. Den ganzen Morgen ohne strom. Da müssen die Rätselhefte noch Mal her.
Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zur Nähe gelegene (gronja baraceva spilja) Höhle. Das Gelände ist überraschender weise super ausgebaut. Es gibt einen tollen Spielplatz und überall Wasserbäche. Wir gönnen uns einen Kaffee und heiße Schoki aus dem Automaten und warten, dass wir in die Höhle können… dann spricht unser Führer deutsch und wir können alles fragen. Das ist toll. Beeindruckend war die absolute Dunkelheit, als das Licht einmal aus war.
Wir könnten 200 m in die Tropfsteinhöhle hineingehen. Es ist das Skelett eines Höhlenbärens ausgestellt. Johann beschäftigt es sehr, das der Bär da gestorben ist.
Danach gehen wir noch zusammen einkaufen und beenden den Tag mit Fischstäbchen, Spinat und Nudeln.
Recht spontan entschieden wir noch einen kurzen Abstecher nach Zagreb der Hauptstadt zu machen. Am frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt und gingen zur Ferienwohnung. Dann wollten wir eine Stadttour mit einem “ Hop on Hopp off- Bus“ machen und mussten uns ein bisschen beeilen den letzten um 15:30 Uhr noch zu bekommen. Auf die Hand gab es noch einen Maiskolben.
Der Tunnel: geht einmal unter der Oberstadt durch und startet direkt neben unserer Wohnung
Danach genossen wir die schöne, teure Wohnung mitten in der Stadt.
Blick aus unserer Wohnung
Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zur Gondel. Mit der wir einmal in die Oberstadt fuhren und zur Kirche mit dem berühmten Dach liefen. Das Wetter war ekelig kalt und nass, so das wir noch kurz im Cafe vom Museum “ der zerbrochenen Beziehungen“ verweilten. Bis es uns unangenehm wurde, da die Kinder mit einer Kastanie Fussball spielten und diese leider dauernd unter die Tische der anderen Gäste rollte.
Auf dem Weg zur GondelGondelfahrt
Wir besuchten noch den Markt, bevor wir dann auf großen Umwegen ( in der Stadt war ein großer Lauf und die ganze Innenstadt war gesperrt) die Stadt verließen.
Eine sehr stürmische Nacht liegt hinter uns und wir wären froh uns den Luxus vom mobile home gegönnt zu haben (Mann gönnt sich ja sonst nichts😋). Millas Husten hat hoffentlich seinen Höhepunkt erreicht und wird hoffentlich jetzt wieder entspannter.
Wegen dem Sturm sind einige Autobahnen in Kroatien gesperrt und auch die Brücke auf die Insel ist immer wieder gesperrt. Daher sitzen wir hier ein bisschen fest.
Nach einer stürmischen Nacht machten wir uns auf in die Stadt. Es nieselte immer wieder und der Tag ist einfach grau. Alles ist irgendwie zu. Der Hafen ist fast ausgestorben und so finden wir Zuflucht in einer alten Kirche. Auch das Aquarium ist eher ein trüber Eindruck und schnell durchlaufen.
Natürlich gibt es trotz allem oder gerade wegen allen ein dickes Eis in grünen Waffeln.
Den Nachmittag verbrachten wir in unseren schönen Häuschen. Wir spielten, rätzeltn und schauen uns den Wind an.