Sommer, Sonne, Sonnenschein, Strand und Meer

Samstag 31.8.2024

Nach dem Frühstück treffen wir uns mit Jens‘ Cousine und Family und fahren mit dem Bus zum Fährhafen. Dort nehmen wir eine kleine Fähre nach „Tung Lung Chau“ und verbringen den Tag dort am Strand.

Sonntag 1.9.2024

Gleich am nächsten Tag verabredeten wir uns nochmal zum Sonnenbaden, Burgen bauen und Schwimmen im Meer. Mit dem Bus fuhren wir zum „Shek O Beach“

Der Weg dahin dauert etwas länger weil sich vor uns ein Bus mit einem Transporter in den engen Kurven verkeilt hatte.

Mit einem leckeren Mittagessen mit Kokosnuss und thailändischen Essen wurde der Tag zu einem sollen Strandtag.

Den letzten Abend in Honk Kong kühlten wir uns noch die etwas verbrannten Schultern im Pool und aßen noch gemeinsam Pizza bevor wir Abschied nehmen mussten.

Taipeh Zoo

Montag 26.8.2024

Am Morgen recherchieren wir Touren für unsere nächsten zwei Tage und müssen feststellen dass wir es einfach nicht schaffen allen Wünschen gerecht werden zu können, was irgendwie frustrierend ist. Wir haben noch ein unerfülltes Versprechen an die Kinder, ich würde gerne den „sunriseexpress“ nehmen im Alishan Naturpark . Letztendlich buchen wir nach einigen Überlegungen eine Tour für den“ Sun-Moon-Lake“ damit wir noch was vom Land sehen und machen uns gegen 13:30 Uhr auf den Weg zum Zoo.

Dorthin können wir mit einer fahrerlosen Bahn fahren und ergattern einen Platz ganz vorne.

Im Zoo gehen wir durch das Insekten Dorf und ich muss immer an unsere Tropenhäuser denken, was hier einfach normale Natur ist.

Wir sehen einen aktiven , leicht hospitalisierten Schwarzbären und schauen den Affen zu. Leider stelle wir mit erschrecken fest dass der Zoo um 17 Uhr zu macht und schaffen es gerade noch ins Panda Haus. Wir staunten sehr über die aktiven Panda. Aus „Chengdu“ waren wir träge Tiere gewohnt aber hier kletterten die zwei regelrecht und lieferten uns eine tolle Show zum Abschluss.

Abends wollten wir Alex, Mindi und Felix zum Essen einladen, welches sie leider selbst mitbringen mussten, weil wir nicht recht wussten was wir essen und kaufen sollten 😉.

Steinwald

Mittwoch 14.8.2024

Heute war ein Reisetag, gut acht Stunden im Bus über chinesische Autobahnen. So gleich die chinesischen Städte mit ihren eigenen Steinwäldern aussehen mögen, die Landschaft die an uns vorbei zieht ist bunt und vielfältig und wunderschön.

Mittagspause. Unser local Guide besteigt den Bus und sagt wir fahren jetzt zum Restaurant in dem wir Mittag essen werden. Wir halten vor einem McDonald’s.

Die Klassiker gibt es hier natürlich, aber es gibt auch einfach große Eimer mit Chicken Nuggets. Hier natürlich mit Knochen. Zum Essen gibt es Plastikhandschuhe, eigentlich immer wenn man mit den Fingern isst.

Es geht weiter zum Steinwald. Unser Guide kann ganz gut Englisch, leider versteht man ihn nicht weil er einen Wattebausch im Mund hat. Scott ist aber ein sehr sympathischer Junger Mann und er führt uns durch den Steinwald etwas abseits der Massen, Stelle die wir ohne ihn nicht gefunden hätten.

Der Steinwald besteht aus großen Kalkfelsen, fast wie Mega-Stalagniten.

Vor 80 Millionen Jahren, während der Kreidezeit, wurden Kreidefelsen, Sandstein und Sedimente aus Seen und Flüssen abgelagert. Noch einmal 15 Millionen Jahre später entstanden durch die Plattenbewegung Verwerfungen. Wind und Regen formten das Gebirge im weiteren Verlauf.

Quelle: https://www.china-reisen.de/china-blog/zhangye#:~:text=Vor%2080%20Millionen%20Jahren%2C%20w%C3%A4hrend,das%20Gebirge%20im%20weiteren%20Verlauf.

Wir waren am späten Nachmittag dort und es gab zu unserer Überraschung keine langen Warteschlangen und Menschenmassen. Sehr angenehm.

Nach ca. zweieinhalb Stunden führen wir mit dem Bus wieder zurück nach Kunming. ( die Stadt in der immer Frühling ist) Zimmer beziehen, mit der Gruppe essen gehen und schnell für den nächsten Tag packen. Wie so oft geht es spät ins Bett und früh wieder raus.

Dali- das Bayern Chinas

Dienstag 13.8.2024

Ausflugstag

Heute wagt sich Jens mit Johann und Mathilda in die Berge. Der Sessellift fährt sie hoch. Oben wandern sie fast meditativ 15 km am Berg entlang, mit schöner Aussicht auf Dali und den See. Vorbei an erfrischenden Wasserfällen und toller Landschaft bis zur Gondel die ins Tal führte.

Der Berg gehört noch zu den Ausläufern des Himalayas 😉

Während dessen ließ ich es mit Milla sehr gemütlich angehen. Wir gingen einkaufen und in den Pool, nahmen uns dann ein tuctuc zum See und trafen die anderen der Reisegruppe ( die nicht mit auf dem Berg waren, sondern eine Radtour machten ) am Bootsanleger .

Auf der anderen Seite konnten wir einen  Tempel besichtigen.

Am Abend trafen wir uns als gesamte Gruppe in einem Restaurant in einem Hinterhof, denn da gab es Spagetti mit Tomatensoße und Pizza. Also ein Hit! Und sehr gemütlich.

Xi’an und die Terrakotta Armee

Dienstag 6.8+ Mittwoch 7.8.2024

Der Nachtzug hat uns doch ganz schön gerädert und vorallem die Ankunftszeit (5:30Uhr), so dass wir uns den frühen Vormittag erstmal im Hotel ausruhten und I’ve frisch machten. Es gab auch die Möglichkeit zu waschen und so sortierten wir Wäsche. Später wollten wir die Gegend um das Hotel erkunden und holten uns noch ein spätes Frühstück bei einer Bäckerei. In einer Apotheke bekamen wir noch Sonnencreme und mückenspray und dann bekam Johanna Auge zu tränen, das Jens mir den Mädels eine Sonnenbrille besorgte und wir dann nochmal Mittagsruhe machten. Dann wagten wir uns in die Altstadt nach Xian- zum Glockenturm und ins muslimische Viertel. Dort war das Gewusel wieder groß und wir schauten, probierten und ließen uns von der Menschenmasse treiben.

Türkisches Eis

Leider schafften wir es nicht mehr auf die 14 km lange und ganze ( komplett durchgängige) dicke Stadtmauer – auf der man auch mit dem Rad fahren kann-.

Der nächste morgen begann früh. Wir machen uns mit den Bus gute eineinhalb Stunden auf den Weg raus aus der Stadt um die Terrakotta- Armee zu sehen. Nach Sicherheitskontrolle und ein durchkämpfen der Menschenmassen, konnten wir uns die drei Gebäude anschauen in denen die Armee steht und ausgegraben wird.

Da ich tatsächlich mit 8.000 Figuren gerechnet hab, fand ich etwas enttäuschend, aber doch faszinierend wie in den ausgegrabenen 2.000 Jede Figur ein Unikat ist und das alle innerhalb von 40 Jahren entstanden sind. Mit einigen Fragen gingen wir dan. Zum traditionellen Nudeln und dumpling essen mit anschließender Teezeremonie.

Am Nachmittag wollte ich eigentlich nochmal einen Versuch auf die Mauer starten, aber der Guide erwähnte ein Pool im Luxus- Nachbarhotel und damit war die Entscheidung für den späten Nachmittag gefallen.

Kindertag in Pingyao

Montag 5.8.2024

Nachdem wir gestern schon ein bisschen Altstadt Luft geschnuppert hatten, machten wir uns ausgeschlafen auf den Weg die tollen Sachen zu konsumieren, wir waren im süßes -Laden, jeder bekam ein kleines Spielzeug, Milla und Johann ließen sich schminken und Mathilda verwandelte sich in eine Alt-Chinesin.

Wir aßen Eis und kam dann zu einem Rummel. Wo es Achterbahn, Autoscooter und eine Hüpfburg gab.

Leider schafften wir es nicht mehr auf die Mauer zu gehen, obwohl wir schon Tickets gekauft hatte.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum abendteuer “Nachtzug”. Und verlassen das hübsche kleine, wohltemperierte Städtchen Pingyao um nach Xian aufzubrechen ( Zugfahrt: 20:26 Uhr Start/ Licht aus 22:00 Uhr / wecken 6 Uhr/ Ausstieg 5:30 Uhr)

Ankunft

Freitag 26.7. 2024

Sicher und luxuriüs brachte uns Jan (Jens Cousin) und seine Crew nach Peking. Wir durften in der „Business Class“ fliegen und so wurden alle Bedenken und Herausforderungen ausgeräumt, die wir vor dem Flug hatten. Entspannt und mit Blick aus dem Cockpit war der Flug schon fast zu kurz, weil wir weder die große Filmauswahl noch genug Schlaf schaffen konnten.

Beim verlassen des Flugzeuges liefen wir wie gegen eine Wärme-Wand. Aber luxuriös ging es weiter, wir wurden von Jens Arbeitskollegen im Tesla und mit Wasser empfangen und zum Hotel gefahren.

Dort richteten wir uns ein und gingen eine Runde in den Pool auf dem Dach. Einmal wagten wir uns noch raus, um etwas zu essen und wir schafften es dank Hand-und-Fuß-Kommunikation, blanke Nudeln und Reis für die Kinder zu bestellen. Wir schafften es nur 50m weit zu gehen weil in jedem kleine Laden so wunderbar viel zu sehen war, von Quetschies über Mini Ventilatoren bis hin zu lebenden kleinen Schildkröten, die man kaufen konnte.

Satt und glücklich konnten wir heute mit vielen neuen Wünschen dann endlich schlafen.

Unser Infinity- Skyline- Pool

Bilanz

Wunderschön und überraschend gute touristische Infrastruktur haben wir gesehen. Hatten wie immer trotz viel Zeit einfach zu wenig und wollen uns irgendwann auch nochmal auf den Weg machen. Schließlich fehlen uns noch Sarajevo, Nord Mazedonien und Albanien, Bulgarien und Ungarn.

Das Auto: Mit dem Wohnmobil sind wir gut klar gekommen. Schnell ist mal ein Kaffee gekocht, die Toilette war oft praktisch und Betten ohne alles umbauen zu müssen auch. Das ist sehr viel wert. Frei gestanden haben wir nie 1. ist es nicht überall erlaubt und 2. ist es schwer sich mit einem riesigen Wohnmobil in die Landschaft einzufügen. Aber es ist ein einfaches und meistens bequemes Reisemittel. Die Magen-Darm-Grippe zu beginnen bei Milla und Johann hatten wir natürlich nicht gebraucht und gefehlt haben manchmal vielleicht die Fahrräder.

Die Tour: Mit 15 Nächten waren wir mit Abstand am meisten Slowenien, hier haben wir uns sehr wohlgefühlt und es ist ein wahres Outdoor-Sportparadies. Durch Bosnien Herzegowina und Serbien sind wir nur durchgerauscht. Sehr schön wild und unentdeckt aber faszienierend schön war Bosnien Herzegowina. Wir müssen wieder kommen. Auch Montenegro hat uns nicht nur landschaftlich überrascht. Hier boomt der Tourismus scheinbar und es entstehen sehr viel Hotelparks an der Küste entlang. Die wohl schönste, gemütlichste und sehr liberale Stadt war Ljubljana! Eine Stadt zum verlieben! Auch Novi Sad hat uns in den Bann gezogen… Begleitet wurden wir immer von recht hohen Bergen und alle Länder scheinen ein großes Wasservorkommen zu haben. Die Flüsse und Schluchten sind gigantisch.

Ein paar Zahlen:

  • 28 Nächte (29 Tage)
  • 21 Campingplätze/ Orte+ ljubiljana ( Ferienwohnung) (3xnächte in ljubiljana, 2xBled,2x Bohinj,2x Villach,2x Berlgrad)
  • 6 länder: Slowenien, Österreich,Bosnien Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kroatien ( Milla hat jetzt auch einen Stempel im Reisepass)
  • Ca.3500km + Zugfahrt 1300km
  • Ca. 31 Stunden Fahrzeit +17 Stunden Zugfahrt
  • 5 1/2 x getankt
  • 3x je eine Waschmaschiene
  • Der Fuß und mehr war im Bleder see, in der Soca, im Bohinj See, Ossiacher See, Mittelmeer 2x, Schwimmbad in Tuhelj
  • Touristische Highlights: Bled, Soca, Postojna Höhle + Höhlenburg, Mostar, Mittelmeer an der Adria, Kotor, Belgrad und Novi Sad, Bierbrunnen und natürlich Ljubljana
  • Mathilda Highlight war das Schwimmbad Therme Tuhelj und überall wo man schwimmen könnte,
  • Jens war sehr beeindruckt von der Bootsfahrt auf dem Skagar-See
  • Johann fühlte sich besonders ritterlich in der Burg von Celje
  • Ich bin Fan von Ljubljana und fand den Ausflug zur Theiß toll sowie die Soca

Wir sind also wieder einmal froh so schöne Landschaften, Begegnungen, viel frische Luft und tollen Atmosphären erlebt haben zu können und sind dankbar, dass wir gesund und ohne schaden wieder zu Hause angekommen sind.

Willkommen home

Sonntag 15.5.2022

Jede Reise muss ein Ende haben, so auch diese. So machen wir uns morgens auf den Weg zum Bahnhof. Wir kennen uns ja schon aus. Gehen zum Bäcker, holen das Gepäck aus dem Schließfach und holen noch Kinderfahrkarten. Dann endlich kommt der Zug aus Zagreb. Wir steigen in den vollen Zug ein. Freuen uns über unsere drei reservierten Plätze. Wir freuen uns auf hoffentlich etwas mehr Platz ab Salzburg, hatten aber das 9 € Ticket nicht auf dem Schirm und so ergatterten wir gerade noch so drei Klappsitze und schauen uns Beine, Schuhe, Masken und Menschen aus nächster Nähe an. Leider kostete die Grenzkontrolle uns auch eine gute  halbe Stunde im stehenden Zug. Wie wir es von der deutschen Bahn kennen, gab es noch ne Baustelle und ein früheres Fahrtende. So versuchten wir uns schnell in die Münchener S-Bahn zu stopfen und waren dann sehr erleichtert, als wir im ICE nach Stuttgart saßen, mit spontan reservierten Sitzplätzen.

Schön ist es dann endlich zu Hause anzukommen und die eigenen vier Wände zu entdecken. Johann freut sich auf seine Autokiste. Mathilda auf ihre Freundinnen. Ich auf mein Bett und Jens einfach auf zu Hause!

So sind wir noch ein bisschen in Stuttgart unterwegs und genießen die Menschenmassen, tolle Freunde, das dabei sein und das tolle Wetter

Beschwingtes Ljubljana – der krönende Abschluss

Freitag 10.6+ Samstag 11.6.2022

Nachdem wir uns von unserem Wohnmobil verabschiedet haben, der große Rucksack am Bahnhof eingeschlossen war, begannen wir Sloweniens Hauptstadt zu erkunden.

Wir starteten im kleinen autonomen Häuserblock ( Kulturzentrum) Metelkova mesto. Allerdings war es hierfür noch zu früh und es war nichts los.

So schlenderten wir durch die Stadt und freuten uns an den farbenfrohen Wänden und der Schmetterlingsdekoration. Essen etwas und ruhen uns im Ferienzimmer aus, bevor wir wieder in die Stadt ziehen. Wir ergatterten zwei Schmetterlinge die durch den Wind runtergeflogen kamen, schlenderten über den food truck Markt und führen mit der Gondel zum Schloss hoch. Runter spazierten wir und genossen den abendlichen gemütlichen Flair mit Pizza und guter Laune.

Auf dem Heimweg kamen wir an einer Bühne vorbei und könnten eine sehr vielfältige und rhythmische afrikanische Tanzvorführung bewundern. Wie in den Bann gezogen blieben wir bis zum Schluss und genossen die Show.

Am nächsten Morgen wurden die Kinder gleich von Riesenseifenblasen angezogen.

Wir führen auf den Neboticnik skyscraper und gerieten in einen Fahrradmarathon wo die Kinder an Staffeleien Bilder mahlen könnten, wir die übrig geblieben Naschereien verzehrten und die Ausgelassenheit genossen.

Wir schlenderten beinahe alle autofreien Straßen ab, wiederstanden den meisten Handarbeitsprodukten und genossen die Sonne, Kaffee , Seifenblasen und den Urlaub.

Da wir zu faul waren zum Park trivoli zu gehen und kein Kavalierauto ( kleine e- Bus – Taxis) anhalten könnten, gönnten wir uns eine etwas überteuerte Bootstour.

So haben wir wunderschönee Tage in einer wunderschönen, entspannten Stadt ( übrigens european green capital) Abschluss, und können sagen:“ I feel sLOVEnia“