Von überall kommt Wasser

Mittwoch 13.10

Gerade als wir uns auf den Weg machen um den zweiten Teil des Parkes anzusehen beginnt es zu regnen. Frustriert und frierend machen wir uns den noch auf den Weg mit dem Parkbus zum obersten Teil des Parks. Mit Regenschirmen und Gummistiefeln begeben wir uns auf den Holzweg. Aber die kriechende Nässe/Kälte zwingt uns die kleinste Runde zu gehen. Mit einigem Gejammer bestaunen wir viele kleine Wasserfälle. Irgendwie kommt von überall Wasser.

Gegen Mittag hört der Regen auf. Und wir sind wieder am Auto.🙄 Wir fahren weiter zu einem Ort den wir auf dem Hinweg am Sonntag im Regen, gesehen hab und ich dachte, die Straßen seien überschwemmt. Nein, durch den Ort Slunj fließt ein Fluss und um einige Häuser rauschen Wasserfälle. Faszienierend wie die Häuser in das Ambiente der Wasserfalllandschaft gebaut wurden. Dort kam die Sonne raus und wir machten ein spätes Mittagspicknick, und wir erreichen freudige 6°C🥶

Wasserfälle „Plitvicka Jezera“

Dienstag 12.10

Wir freuen uns über Sonnenstrahlen am Dienstag morgen. Auf geht es in den Nationalpark Plitvicka Jezera.

Hier starten wir gleich bei einer schönen Aussicht auf den großen Wasserfall. Den gut ausgebauten Holzweg gehen wir direkt bis zum Fuß des Wasserfall. Wo die Gischt uns nass spritzt, dass wir froh sind um unsere Regensachen.

Seen und Wasserfälle soweit das Auge reicht

Weiter geht es entlang geführt an den Seen über Holzstege und immer wieder viele kleine und große Wasserfälle. Sehr beeindruckend und wunderschön. Die tiefen Seen schillern Türkies und lassen die Wasserfälle von oben nur erahnen. Die Kraft des Wassers lässt uns staunen. Tosend und schnell Jagd das Wasser über die Steine. Wie überlaufende Schüsseln läuft das Wasser von einen in den anderen See. Wir gehen dem Wasser entgegen ( aufwärts) vorbei an einer großen Höhle, die ich mit Mathilda erkunde.

Die Seenlandschaft ist ein Naturschauspiel und ein faszinierender Gegensatz zwischen scheinbar ruhig liegendem Wasser und die hinabstürzenden, bewegten Fluten. Plitvice Lakes– einer der Seen diente als Drehort von Winnetou dem Schatz im Silbersee.

Gegen Mittag erhaschen wir wirklich noch mehr Sonnenstrahlen und kommen an den großen See an. Dort machen wir eine Mittagsessenspause und setzen mit einer Fähre von einer Seite zur anderen Seite der Sees über. Dort erwartete uns ein kleiner Bus, mit dem wir wieder Richtung Eingang fahren. Bevor wir zum Auto gehen kaufen wir noch Postkarten, genießen die Sonne und spielen verstecken.

Barac Höhle

Montag 11.10

Es regnet und regnet und wir gehen nur kurz am morgen raus. da ist es Mathilda zu kalt und Jens zu nass. Gut das wir eine Wohnung haben. Den ganzen Morgen ohne strom. Da müssen die Rätselhefte noch Mal her.

Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zur Nähe gelegene (gronja baraceva spilja) Höhle. Das Gelände ist überraschender weise super ausgebaut. Es gibt einen tollen Spielplatz und überall Wasserbäche. Wir gönnen uns einen Kaffee und heiße Schoki aus dem Automaten und warten, dass wir in die Höhle können… dann spricht unser Führer deutsch und wir können alles fragen. Das ist toll. Beeindruckend war die absolute Dunkelheit, als das Licht einmal aus war.

Wir könnten 200 m in die Tropfsteinhöhle hineingehen. Es ist das Skelett eines Höhlenbärens ausgestellt. Johann beschäftigt es sehr, das der Bär da gestorben ist.

Danach gehen wir noch zusammen einkaufen und beenden den Tag mit Fischstäbchen, Spinat und Nudeln.

Zagreb

Samstag 9.10 und Sonntag 10.10

Recht spontan entschieden wir noch einen kurzen Abstecher nach Zagreb der Hauptstadt zu machen. Am frühen Nachmittag erreichten wir die Stadt und gingen zur Ferienwohnung. Dann wollten wir eine Stadttour mit einem “ Hop on Hopp off- Bus“ machen und mussten uns ein bisschen beeilen den letzten um 15:30 Uhr noch zu bekommen. Auf die Hand gab es noch einen Maiskolben.

Der Tunnel: geht einmal unter der Oberstadt durch und startet direkt neben unserer Wohnung

Danach genossen wir die schöne, teure Wohnung mitten in der Stadt.

Blick aus unserer Wohnung

Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zur Gondel. Mit der wir einmal in die Oberstadt fuhren und zur Kirche mit dem berühmten Dach liefen. Das Wetter war ekelig kalt und nass, so das wir noch kurz im Cafe vom Museum “ der zerbrochenen Beziehungen“ verweilten. Bis es uns unangenehm wurde, da die Kinder mit einer Kastanie Fussball spielten und diese leider dauernd unter die Tische der anderen Gäste rollte.

Auf dem Weg zur Gondel
Gondelfahrt

Wir besuchten noch den Markt, bevor wir dann auf großen Umwegen ( in der Stadt war ein großer Lauf und die ganze Innenstadt war gesperrt) die Stadt verließen.

Auf dem Recht leeren „Bauch von Zagreb“

Warten auf besseres Wetter

Freitag 8.10

Eine sehr stürmische Nacht liegt hinter uns und wir wären froh uns den Luxus vom mobile home gegönnt zu haben (Mann gönnt sich ja sonst nichts😋). Millas Husten hat hoffentlich seinen Höhepunkt erreicht und wird hoffentlich jetzt wieder entspannter.

Wegen dem Sturm sind einige Autobahnen in Kroatien gesperrt und auch die Brücke auf die Insel ist immer wieder gesperrt. Daher sitzen wir hier ein bisschen fest.

Ein grauer Tag in der Stadt Krk

Donnerstag 7.10

Nach einer stürmischen Nacht machten wir uns auf in die Stadt. Es nieselte immer wieder und der Tag ist einfach grau. Alles ist irgendwie zu. Der Hafen ist fast ausgestorben und so finden wir Zuflucht in einer alten Kirche. Auch das Aquarium ist eher ein trüber Eindruck und schnell durchlaufen.

Natürlich gibt es trotz allem oder gerade wegen allen ein dickes Eis in grünen Waffeln.

Den Nachmittag verbrachten wir in unseren schönen Häuschen. Wir spielten, rätzeltn und schauen uns den Wind an.

Weiter geht’s im Regen

Mittwoch 6.10

Da die Rotznasen nicht besser werden, die Wettervorsagen sich den Rotznasen irgendwie anpassen und es überall tropft, beschließen wir aufzubrechen nach Kik. Dort soll es ein Aquarium geben und eine schöne Altstadt.

Auf der Fahrt wollen wir am heil- Matschstrand halten und ein bissch n matschen. Aber designbedingt waren die Duschen schon abgebaut. Da es auch nicht wirklich wärmer würde, ließen wir es bei der Betrachtung des Matches.

Am Campingplatz in Krk, gönnten wir uns ein mobil Home und staunten sehr über den Luxus. Zwei Toiletten, Meerblick und ein Tisch zum Essen und spielen.

Am Abend trafen wir eine Hälfte der gefundenen Freunde und zusammen schauten wir uns den riesigen Campingplatz an und staunten über sie hohen Wellen

Camping Slamni

Dienstag 5.10

Da es hier Freunde gab, einen Pool und noch ein bisschen was zu entdecken, entschlossen wir uns zwei Nächte hier zu bleiben.

Wir entdeckten ein verlassenes Haus und stöberte ein bisschen darin, fanden einen Sandstrand und tranken unsere mitgebrachten, ausgesuchten Dosen, mit Meerblick. Prost- auf den urlaub

Auf Entdeckungstour

Zum Mittag gab es Spagetti und noch eine Runde mit den Füßen in den Pool. Dann gingen Jens mit Mathilda und Johann einkaufen und sie begannen mit der ersten Frieder (Oma schreit der Frieder und zupft an Omas Rock) -Geschichte. Ein ganz entspannter, leider nicht mehr ganz so warmer Tag.

Sandstrand

Von Italien (Triest) nach Kroatien (Krk)

Montag 4.10

Am Hafen von Triest (Italien)

Am Morgen erkundeten wir den Hafen noch Mal bei Tageslicht. Sahen zu wir Boote wegfahren und umgeladen wurden und beobachteten die Wellen. Natürlich müssten wir, wenn auch nur mit dem Füßen, ins Meer.

Mit einem Fuß im Meer

Nach dem späten Frühstück machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenden Castello di Miramare. In dem Recht entspannten Park verweilten wir bis zum frühen Nachmittag.

Weiter geht es dann über Slowenien nach Kroatien bis zur Insel Krk. Über die große Brücke steuerten wir einen Campingplatz an, da das frei Stehen in Kroatien wohl nicht so angenehm und gern gesehen ist. Auf der Fahrt könnte noch kleine Schlafdefizite ausgeglichen werden. An der Grenze nach Kroatien würden unsere Pässe das erste Mal kontrolliert, leider gab es aber keinen Stempel.

Die Brücke zur Insel Krk

Wir durften uns auf dem Campingplatz einen Stellplatz aussuchen und fanden einen direkt am Spielplatz und Pool mit Meerblick.noch schnell in das doch schon Recht kalte Wasser und doch noch einmal ganz ins Meer rein. Auch Freunde fanden Mathilda und Johann schnell, denn auf dem Campingplatz standen überwiegend deutsche Wohnmobils. Abendbrot hab es dann auf dem Spielplatz auf den Kinderstühlen. Aber nicht nur wir schönen hungrig zu sein, die Mücken überfielen uns.

Eingepackt und losgefahren….

Sonntag 3.10.2021

Es kommt so einiges zusammen bis wir loskommen. Der Bus ist voll und alle Vorkehrungen sind getroffen. Gegen 17:30 Uhr schaffen wir es den Stuttgarter Kessel zu verlassen und voll Erwartungen in den Urlaub zu starten. Als Abschiedsabendessen kehren wir beim gold „M“ ein, rutschen, essen und Zähneputzen. Dann geht es mit neuer Energie gegen 21:30 Uhr in die Nacht. Schlafene Kinder und freie Fahrt erleichtern uns den Weg, dass wir gegen 3:30 Uhr Triest in Italien erreichen. Ein nächtlicher Hafenerkundungscheck am Stellplatz, bevor das Dach ausgeklappt wird und die Nachtruhe erleichtert wieder einkehrt. Die Klappernden Segelmasten singen ihr Schlaflied.

Ankunft am Meer, mitten in der Nacht