Buongiorno Italien

Bari- Donnerstag 21.10

Wir wachen kurz vor dem Weckruf in unserer kleinen Kabine auf und beeilen uns sehr als wir aus unserem Fenster schon den Hafen von Bari sehen. Bis wir mit dem Auto das Schiff verlassen dürfen, haben wir dann aber doch noch sehr viel Zeit. Wir sehen beim Anlegen zu und gehen auf Erkundungstour im Schiff. Dann dürfen wir schon bald das Schiff verlassen. Schnell suchen wir einen Parkplatz und laufen in die Historische Altstadt. Sie scheint auch gerade erst aufzuwachen.

Nachdem wir ein bisschen planlos durch die nette Altstadt geschlendert sind entdecken wir (gezwungen von der Suche nach einem Geldautomaten) die „eigentliche/ moderne“ Stadt. Hier gönnen wir uns einen Kaffee.

Weiter geht es in das Landesinnere. Das Wetter soll wieder schlechter werden, was uns Richtung Westen treibt.

Die Landschaft ist ganz anders, trocken und voll bewirtschaftet. Wir halten Ausschau nach grün und entdecken einen kleinen Bach einen wunderschönen Platz in der Nähe eines Sees. Entlich wieder einmal draußen schlafen und essen.

Resümee Kroatien

Wunderschöne Landschaft, gigantische Wasserfälle, Berge und Nationalparks. Alte und kulturreiche Städte haben uns in den letzten 16 Tage begeistert. Die Menschen sind offen und sehr nett. Mit Englisch kommt man sehr gut weiter und auch mit Händen und Füßen und Deutsch hatten wir nur sehr wenig Kommunikationsprobleme. Die Menschen sind an Touristen gewöhnt (sehr viele deutsche!!!) und das touristische Netz ist gut ausgebaut, sowie auch die Straßen.

Auch wenn wir zu Beginn mit Wetter und Erkältung zu kämpfen hatten und dadurch fast immer in Unterkünften geschlafen haben (freistehen ist in Kroatien leider nicht ganz so einfach und gern gesehen) sind wir fasziniert von dem der Schönheit und der einfach heute zu reisen in diesem Land.

Sicher kann man hier viel Zeit verbringen und immer etwas neues erleben und entdecken. Aber wir fühlen uns bereit das Land zu verlassen.

Adio (Tschüß) Balkan

Wir verlassen unsere „geplante Route“mit schweren Herzen, da wir umzingelt sind von Corona Hochrisikogebieten. Alle Länder (außer Teile Griechenlands) die auf unserer Wunschliste stehen, stehen leider auch beim RKI auf der Hochrisikoliste. Da wir nicht in Quarantäne wollen (wir wollen ja reisen und nicht überall mit min. 5 Tagen Quarantäne starten) und der Dschungel an Ein-und Ausreisebestimmungen stresst, haben wir diese Ziele auf später Mal verschoben. Wir wollen natürlich auch mit unserem Luxus „Elternzeiturlaub“ in Coronazeiten nicht meckern und verantwortungsvoll umgehen. Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, schließlich wollte ich doch versuchen nach Istanbul zu kommen und gerade Albanien, Slowenien, Ungarn und Bulgarien uns sehr reizten. Wir hoffen doch sehr, das wir einige Landschaften und Städte ein anderes mal bewundern und besuchen werden.

Nun geht unser Weg weiter in Italien.

Gigantische Stadtmauer

Mittwoch 20.10

Hochmotiviert machen wir uns auf den Weg zur alten Stadtmauer. Die knapp 2 km wollen wir begehen und so einmal um die faszinierende Altstadt laufen. Nach gut einem Viertel benötigen wir Motivationsüberzeugung für Mathilda und Johann zum weiterlaufen. Nach gut der Hälfte verlassen wir die hohe Steinmauer und suchen uns was zum Mittagessen.

Wir schlendern durch die Stadt und geben unser letztes kroatiches Geld (Kuna) aus. Irgendwie ist noch viel Zeit so das wir noch zur Festung St. Lorenz schlendern, einer Anglerin über die Schulter schauen und die Burg neben der Altstadt anschauen. Mit den letzten Kunas kaufen wir ein Eis und beim Bäcker Abendbrot.

Wir holen das Auto und fahren zum Hafen, wo unsere Fähre nach Bari ( Italien) bereit steht. Trotzdem warten wir noch gute drei Stunden bis wir aufs Schiff dürfen. Wir beziehen unsere Kabine und laufen noch einmal über das Deck, leider können wir beim auslaufen nicht zählen, da dies erst eineinhalb Stunden später als geplant passiert.

Dubrovnik

Dienstag 19.10

Nach einem Frühstück auf dem Balkon, machten wir uns auf den Weg nach Dubrovnik. Der Weg führt uns durch ein Landstück voll von Seen zwischen den Bergen die zur Bewässerung von Plantagen genutzt werden. Olivenbäumen, Manderienenbäumen, Schilf, Granatäpfeln und Wein soweit das Auge reicht und an der Straße viele Obst- Verkauf-Stände.

Dann passieren wir die Grenze nach Bosnien Herzegowina. Für Milla das erste Mal außerhalb der EU (leider ohne Stempel). Nach ein paar Kilometern reisen wir wieder nach Kroatien ein und erreichen auch schon bald Dubrovnik. Wir wollen direkt zur Seilbahn, stellen aber fest das Parken hier deutlich schwerer ist als gedacht. Dagegen ist der Stuttgarter Westen ein Parkparadies😉. Also fahren wir zur sehr zentralen Ferienwohnung, und laufen zur Seilbahn. Dort machen wir uns einen Überblick über die Stadt.

Wir schlendern noch gemütlich durch die Stadt und finden ein ansprechendes mexikanisches Ristorante in dem wir unsern letzten Abend in Kroatien zelebrieren.

Nationalpark Biokovo mit Skywalk

Montag 18.10

Gestern Spätnachmittag brachen wir auf südlich und erreichten unsere nächste Station Podgora in der Nähe von Makarska. Von hier machten wir uns nach dem Frühstück auf in den Nationalpark Biokovo. Der Nationalpark umfasst ein paar Berge und einen Skywalk den wir gerne sehen wollten. Den herausfordernden Weg dahin meisterten Jens mit dem Bus sehr gut, wir müssten auch nicht wie befürchtet anstehen (da erst 10 Autos vor uns in den Park gefahren sind- und nur eine begrenzte Anzahl zwecks rangiernot hinauf dürfen) und hatten auf der einspurigen, kurvigen Bergstraße sehr wenig Gegenverkehr und nur eine Kuh im weg. Auch auf dem Skywalk hatten wir Platz und Zeit und genossen die zum Fotos machen und raumlaufen. Sogar Mathilda hatte keine Angst, obwohl wir sie auf so manchen Turm kunstvoll überreden müssen hinauf zu gehen.

„Die Attraktion liegt auf 1228 Meter über dem Meeresspiegel und ragt rund 12 Meter aus einer Klippe heraus, die sich zum Meer hin öffnet und somit befindet man sich beim Spaziergang über den Glasboden über einen Kilometer über dem Abgrund und hat zugleich eine wunderschöne Aussicht auf die Makarska Riviera von Kroatien“ – https://www.adriaticluxuryvillas.com/de/blog/skywalk-biokovo-schoener-blick-auf-dalmatien

Weil der Weg hoch so gut ging führen wir auch noch hoch bis zum Gipfel Sveti Jure auf 1762m

Beim Verlassen des Nationalparks sehen wir dich Recht viele wartende Autos und waren sehr froh, das bei uns alles so gut geklappt hatte. Wir führen noch einkaufen und endlich fanden wir drei Schaufen, mit denen gingen wir nochmal zum Ortsstrand. Wo Jens mit den Kindern noch Mal ins Meer ging.

Bootsfahrt

Sonntag 17.10

Unsere Bootstour

Um 9:30 Uhr müssten wir am Hafen sein und unsere Luxuswohnung verlassen haben. Denn wir hatten am gestrigen Tag eine Motorbootfahrt gebucht. So hatten wir bis 14 Uhr Zeit uns drei Inseln einschließlich der blauen Lagune anzuschauen ( leider nicht die blaue Höhle, wie wir erst dachten). Der Wind zerzauste uns die Haare. Unser erster halt war auf der Insel Labadusa. Hier spielten wir am Steinstrand und aßen einen Riegel. Dann hielten wir an der blauen Lagune, wo wir zumindest mit den Füßen im Wasser waren und dann ging es weiter zur alten Stadt Trogir. Von da aus in Eilgeschwindigkeit nach Split zurück.

Split

Samstag 16.10

Wir machten uns gleich am Morgen auf nach Split. Vorbei an den großen Kreuzfahrtschiffen und an den Fähren.

Auf dem Markt dürften sich Mathilda und Johann eine Sache aussuchen (Mathilda suchte sicher eine langersehnte und glitzernde Flossentasche aus). Es war einiges los. Die Touristengruppen liefen an uns vorbei. Die kleinen Gassen waren gut gefüllt und es herrschte ein Gefühl von Großstadt.

Am Markt

Nachdem wir durch die Stadt geschlendert sind und ein Eis in der Hand hatten, machten wir uns auf den Weg zum Strand. Wo wir den Nachmittag verbrachten.

Zadar

Donnerstag 14.10

Wir freuen uns ein bischen den Lavendelhof hinter uns zu lassen und fahren durch eine wunderschöne (leicht herbstliche) Landschaft auf eine Bergkette zu. Als wir durch einen langen Tunnel plötzlich die Berge hinter uns und das Meer vor uns haben, sind wir voll Freude. Die Aussentemperatur steigt von 6 °C auf 16°C und wir schlängeln uns nach Zadar an die Küste. 

Dort erwartet uns eine schöne zentrumsnahe Wohnung. Nach einem kurzen Resteessen und einem Klamottentausch (Thermoleggins  und Langarmshirts aus und T-Shirts an) schlendern wir durch die historische Altstadt. Alte Häuser, Kirchen und schöne schmale Gassen, zeichnen die Altstadt aus. Es gibt ein Eis und wir besteigen den Glockenturm  (56m) der St. Anastasia. Ein schöner Überblick über die Stadt, ein weiter Blick aufs Meer und die Inseln und zurück über den Hafen ans Meer.

Das Ziel ist zum Sonnenuntergang am Sonnengruß zu sein und der Meeresorgelzu lauschen. durch die Wellen wird ein Ton in der Stufen erzeugt. Herrlich!