Fahrtag

Sonntag 31.10

Auf die Empfehlung das wir unbedingt Matera anschauen sollen, verlassen wir die Westküste und machen uns nach dem Frühstück gemütlich auf den Weg zur Ostküste bzw. Lecce. Aufgrund der Unwetter ( Sizilien) und den nassen Wettervorhersagen im Süden, entscheiden wir uns für eine neue Route. Mit einem Picknick auf dem Supermarktparkplatz schaffen wir die Fahrt ganz gut. Am Abend stresst uns die Zeitumstellung, da es plötzlich um fünf schon Dunkel wird und wir bis zur Dunkelheit Abendessen, umbauen und aufräumen sollten. Zudem haben wir es nicht geschafft ohne Licht ins Bett zu kommen und so haben Jens und ich ein neues Hobby entwickelt – Mückenjagd!

Stadt der Bilder

Samstag 30.10

Nach dem Frühstück und mit frisch gewaschenen ( noch nicht getrockneten) Sachen machen wir uns auf den Weg nach Diamante. Der Weg führt immer an der Küste entlang und vorbei an der großen Christusstatue, wobei wir uns entschieden nicht den Berg hoch zu fahren sondern sie nur von unten zu bewundern.

Wir erreichten Diamante und liefen gleich durch die Stadt um die Bilder zu finden.

An so einigen Hauswänden finden wir Gemälde und eindrucksvolle Bilder. Manche entdeckten wir erst wenn wir direkt davor stehen oder wieder zurück gehen, und die Perspektive ändern. Zum Abendessen gibt es die übliche Pizza.

Der Leuchtturm

Freitag 29.10

Nach dem wir mit schönen Blick aufs Meer aufwachte unsere frisch gekauften Joghurts gefrühstückt hatten, spielten die Kinder schön mit dem französischen Nachbarjungen aus dem Bus in der Nähe. Wir unterhielten uns mit den Eltern und bauten die Hängematte auf. Gegen Mittag wollten wir zum Leuchtturm am Cape Porto. Leider gehört der dem Militär und ist eingezäunt, so das wir unser Mittagspicknick nicht wie gedacht am Leuchtturm machten sondern ein paar Meter davor aber mit toller Aussicht. Dann guten wir nach Scario und schauten uns in der kleinen Stadt ein bisschen um.

Tag am Meer

Donnerstag 28.10

Noch vor dem Frühstück verließen wir den ganz neuen Stellplatz zwischen Hühnern, Gänsen, Schafen und Salat. Und machten uns auf dem weg zum Einkaufen. Dort suchte sich jeder ein Brötchen aus und wir frühstückten ganz unromatisch am Auto auf dem Parkplatz. Dann steuerten wir einen Campingplatz an der Küste an. Leider war der wie auch die zwei weiteren geschlossen, da die sein schon vorbei ist. Wir fanden aber einen guten Stellplatz an einem Strandparkplatz, direkt am Meer (etwas nördlich von Palinuro). Da verbrachten wir den Nachmittag mit schwimmen, sandburgenbau und einbuddeln. Ganz entspannt.

Untergrund

Mittwoch 27.10

Heute wollen wir Neapel von unten anschauen. Viele der Steine für die tollen bauten wurde unter den Griechen unterirdisch abgebaut und oben dann verbaut. Unter den Römern dienten diese Hallen als Trinkwasserversorgung bis in das 19 Jahrhundert hinein gab es hier durch eine Flussumleitung Trinlwassér Vorräte. Nachdem auch in Neapel Colera ausgebrochen ist. Wurden die riesigen Wasserspeicher trocken gelegt und dienten dann im zweiten Weltkrieg als Bunker. Später auch als Weinkeller

Sie Römer bauten zudem im Zentrum ein Theater (6ooo Menschen-größere als in Pompeji) welches heute zugebaut ist. Teile davon kann man erahnen. Dies schauten wir uns ebenfalls an.

Nach der Führung aßen wir noch Mittag und gingen durch das Bahnhofsviertel zum Auto und verließen Neapel.

Neapel /Napoli

Dienstag 26.10

Eine faszinierende große alte Stadt liegt uns heute vor den Füßen. Wir durchlaufen die drittgrößte Stadt Italiens: Neapel.  Wir staunen immer wieder über die sehr  vielen alten Gebäude, Kirchen, Klöster, Villen, Stadthäuser, Prachtbauten,… 

Gassen voller Balkone an altbauhäusern, soweit das Auge reicht. Viele sind nicht sehr gepflegt und es ist wuselich. Überall preschen Mofas durch die Gassen. Unser Ziel ist die Uferseite von Neapel und so tragen die tapferen Kinderfüße den  ganzen Tag die Kinder durch die Stadt. Immer an der Hand und als Motivation soll ein pinker Donut dienen. An vielen laufen wir voll Vorfreude vorbei um dann festzustellen, dass die Donit Quellen sich wohl auf die Altstadt und kleine Gassen beschränken. So können wir gerade noch so auf ein Eis umschwenken- „Hauptsache sitzen und n Pause“, sagt Johann erschöpft.

Aber Jens und ich mögen Neapel irgendwie.

Im Hostel gibt es dann Bananen und Trinkjoghurt zum Abendessen. Damit wir uns nicht nur von Pizza und Eis ernähren.

Pompeji

Montag 25.10

Am nächsten Morgen machen wir uns auf nach Pompeji. Das Auto stellten wir auf einen bewachten Parkplatz und gingen dann zu Fuß zum Eingang. Etwas komisch ist der Eingang. Wir kauften Tickets und mussten außen entlang gehen, um dann zum kleinen und großen Theater (unten rechts. Orangen Teil) zu gelangen.

Wie man auf der Karte sieht, ist es eine riesige Stadt. Wir liefen Kreuz und quer und sahen einiges. Wir gingen ohne Guide um unabhängig zu sein. Wir sahen Villen Thermen, Mosaike im orangen, lilanen und blauen Teil. Das Kolosseum sowie den die außeren Teile(2-5) schafften wir nicht mehr. Die Stadt macht Spaß anzuschauen, da sie an ein Labyrinth erinnert. Die Kinder konnten immer Mal wieder klettern. Informationen ohne Guide bekommt man nur spärlich.

Schließlich trieb uns der Hunger und die müden Beine zum Hauptplatz ( in 7 ) wo wir Pause machten und uns den Wind um die Ohren mit Blick auf den Vulkan, der die Stadt vor knapp 2000 Jahren zugedeckt hatte.

Unsere Aufnahmekapazität war erschöpft, und so machten wir uns auf den Weg Richtung Ausgang. Gerade rechtzeitig bevor die Kreuzfahrtgruppen Pompeji belagerten.

Weiter führte uns ein kurzes Stück Autobahn nach Neapel/ Napoli. Völlig geflasht vom Großstadtfeeling suchten wir unsere ruhige und zentrale Unterkunft.

Amalfi- Positano

Sonntag 24.10

Trotz dollen Wind und schlechten Wetter Vorhersagen machen wir uns auf dem weg mit dem Linienbus den Berg hinab nach Amalfi. Kurz nach dem einsteigen Schnauzer der Busfahrer schon ein Autofahrer an, der nicht so gut geparkt hat das wir wissen es wird ein abwntwuer. Mit großer Geschwindigkeit, düst der bis los. Jens meint gleich zu Beginn:“ diese Busfahrt ist wohl das gefährlichste was wir im Urlaub gemacht haben“ ( vielleicht auch nur weil er nicht am Steuer sitzt)

In Amalfi erkunden wir uns, ob die Fähren fahren. Denn die Fähren nur bei flacher See. Und das war sie in der Tat nicht. Aber trotzdem fuhr die Fähre. Wir liefen schon Mal ein bisschen in der Stadt und dann zur Fähre.

Die Fährfahrt war schaukelig, aber gerade das ein und aussteigen würden wir sehr zur Eile getrieben, da die Anlegebrücke, bei dem Seegang sehr schwankte. In Positano liefen wir eine Runde durch die Altstadt und kehrten dann ganz gehoben im Chez Black – Fisch und Meeresfrüchte Ristorante ein, in dem so manche Stars und Sternchenbesuche dokumentiert waren und aßen Pizza und Spagetti. Danach hatten wir noch Zeit um am Strand mit dem Wellen zu spielen bis die Fähre zurück nach Amalfi fuhr.

In Amalfi aßen wir das teuerste Eis das ich je gegessen hab. Und setzten uns zum Essen an den Brunnen, um alles überlaufende Eis gleich wegwischen zu können.

Dann ging die Abenteuerfahrt den Berg hoch. Wobei wir diesmal in Bomerano umsteigen müssten und der nächste Bus erst in ca. 30 min kam.

Sentiero degli Dei- Den Weg der Götter

Samstag 23.10

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Wanderweg Sentiero degli Dei-. Der bekannteste Weg an der Amalfi Küste. Er beginnt in Bomerano und endet unten an der Küste im kleinen Hafenstädtchen Positano. Angegeben mit 3-4 Stunden Gehzeit. Wir hatte vor, nach einer Stunde umzudrehen und dann wieder zurück zu gehen. Im Nachhinein würde ich sagen, dass wir auch gut den ganzen Weg geschafft hätten. Das Wetter war wesentlich besser als erwartet und so waren wir mit Gummistiefeln, Regenjacken und Pullis, nicht wirklich gut ausgerüstet. Der Weg geht schmal am Felsen entlang und immer wieder Stufen talwärts. Beeindruckend dass zwischen durch Hütten stehen mit Terrassengärten in denen Oliven, Manderienen, Salat und Wein angebaut werden. Oder Ziegen, Esel oder Schweine leben. Ein malerischer Weg und zu Recht der Weg der Amalfi Küste.

Den Nachmittag verbrachten wir in unserem Dörfchen. Wir sammelten Maronen, spielten auf dem Spielplatz und waren dann die ersten Gäste in der Pizzeria.

Amalfi Küste

Freitag 22.10

Am Morgen wachen wir auf und am See laufen schon die ersten arbeiten. Ein feuerchen brennt, Schilf wird abgeschnitten und abgemähtes Gras zusammengekehrt. Wir ziehen uns an und schauen zu. Die arbeiterinnen kamen zu uns und sprachen leider nur italienisch und wir nicht, aber wir haben den Kinderbonus ausspielen können. Nach dem Frühstück ging es dann los zur Amalfi-Küste.

Der Weg war länger als gedacht. Aus den tristen gelben und schwarzen Hügeln wurden allmählich bewaldete Berge und wir kamen der Küste näher. Kurz standen wir im Stau und dann ging es in Schlangenlinien den Berg hinauf bis nach San Lorenzo. Dort steuerten wir den Campingplatz an uns schlenderten noch etwas durch den Ort, um einen Einkaufsläden zu finden und den Spielplatz zu bespielen.