Bilanz

Wunderschön und überraschend gute touristische Infrastruktur haben wir gesehen. Hatten wie immer trotz viel Zeit einfach zu wenig und wollen uns irgendwann auch nochmal auf den Weg machen. Schließlich fehlen uns noch Sarajevo, Nord Mazedonien und Albanien, Bulgarien und Ungarn.

Das Auto: Mit dem Wohnmobil sind wir gut klar gekommen. Schnell ist mal ein Kaffee gekocht, die Toilette war oft praktisch und Betten ohne alles umbauen zu müssen auch. Das ist sehr viel wert. Frei gestanden haben wir nie 1. ist es nicht überall erlaubt und 2. ist es schwer sich mit einem riesigen Wohnmobil in die Landschaft einzufügen. Aber es ist ein einfaches und meistens bequemes Reisemittel. Die Magen-Darm-Grippe zu beginnen bei Milla und Johann hatten wir natürlich nicht gebraucht und gefehlt haben manchmal vielleicht die Fahrräder.

Die Tour: Mit 15 Nächten waren wir mit Abstand am meisten Slowenien, hier haben wir uns sehr wohlgefühlt und es ist ein wahres Outdoor-Sportparadies. Durch Bosnien Herzegowina und Serbien sind wir nur durchgerauscht. Sehr schön wild und unentdeckt aber faszienierend schön war Bosnien Herzegowina. Wir müssen wieder kommen. Auch Montenegro hat uns nicht nur landschaftlich überrascht. Hier boomt der Tourismus scheinbar und es entstehen sehr viel Hotelparks an der Küste entlang. Die wohl schönste, gemütlichste und sehr liberale Stadt war Ljubljana! Eine Stadt zum verlieben! Auch Novi Sad hat uns in den Bann gezogen… Begleitet wurden wir immer von recht hohen Bergen und alle Länder scheinen ein großes Wasservorkommen zu haben. Die Flüsse und Schluchten sind gigantisch.

Ein paar Zahlen:

  • 28 Nächte (29 Tage)
  • 21 Campingplätze/ Orte+ ljubiljana ( Ferienwohnung) (3xnächte in ljubiljana, 2xBled,2x Bohinj,2x Villach,2x Berlgrad)
  • 6 länder: Slowenien, Österreich,Bosnien Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kroatien ( Milla hat jetzt auch einen Stempel im Reisepass)
  • Ca.3500km + Zugfahrt 1300km
  • Ca. 31 Stunden Fahrzeit +17 Stunden Zugfahrt
  • 5 1/2 x getankt
  • 3x je eine Waschmaschiene
  • Der Fuß und mehr war im Bleder see, in der Soca, im Bohinj See, Ossiacher See, Mittelmeer 2x, Schwimmbad in Tuhelj
  • Touristische Highlights: Bled, Soca, Postojna Höhle + Höhlenburg, Mostar, Mittelmeer an der Adria, Kotor, Belgrad und Novi Sad, Bierbrunnen und natürlich Ljubljana
  • Mathilda Highlight war das Schwimmbad Therme Tuhelj und überall wo man schwimmen könnte,
  • Jens war sehr beeindruckt von der Bootsfahrt auf dem Skagar-See
  • Johann fühlte sich besonders ritterlich in der Burg von Celje
  • Ich bin Fan von Ljubljana und fand den Ausflug zur Theiß toll sowie die Soca

Wir sind also wieder einmal froh so schöne Landschaften, Begegnungen, viel frische Luft und tollen Atmosphären erlebt haben zu können und sind dankbar, dass wir gesund und ohne schaden wieder zu Hause angekommen sind.

Willkommen home

Sonntag 15.5.2022

Jede Reise muss ein Ende haben, so auch diese. So machen wir uns morgens auf den Weg zum Bahnhof. Wir kennen uns ja schon aus. Gehen zum Bäcker, holen das Gepäck aus dem Schließfach und holen noch Kinderfahrkarten. Dann endlich kommt der Zug aus Zagreb. Wir steigen in den vollen Zug ein. Freuen uns über unsere drei reservierten Plätze. Wir freuen uns auf hoffentlich etwas mehr Platz ab Salzburg, hatten aber das 9 € Ticket nicht auf dem Schirm und so ergatterten wir gerade noch so drei Klappsitze und schauen uns Beine, Schuhe, Masken und Menschen aus nächster Nähe an. Leider kostete die Grenzkontrolle uns auch eine gute  halbe Stunde im stehenden Zug. Wie wir es von der deutschen Bahn kennen, gab es noch ne Baustelle und ein früheres Fahrtende. So versuchten wir uns schnell in die Münchener S-Bahn zu stopfen und waren dann sehr erleichtert, als wir im ICE nach Stuttgart saßen, mit spontan reservierten Sitzplätzen.

Schön ist es dann endlich zu Hause anzukommen und die eigenen vier Wände zu entdecken. Johann freut sich auf seine Autokiste. Mathilda auf ihre Freundinnen. Ich auf mein Bett und Jens einfach auf zu Hause!

So sind wir noch ein bisschen in Stuttgart unterwegs und genießen die Menschenmassen, tolle Freunde, das dabei sein und das tolle Wetter

Burg Celje + Bierbrunnen

Mittwoch 8.6.2022

In der Nacht gewitterts und auch am morgen regnet es immer wieder. Daher machen wir uns ohne große Umwege auf den Weg nach Celje( Slowenien).

Da wir die Kinder nicht mehr zu einem Besuch einer Altstadt motivieren könnten beschlossen wir auf die Burg von Celje zu fahren. Es ist wirklich eine schöne gut erhaltene Burg und es hat Spaß gemacht sie zu erkunden.

Weiter führen wir zum Bierbrunnen. Welche Inder Nähe gelegenen hopfenstadt Zalec ist. Dort stehen im Park sechs Zapfsäulen und es gibt ein bierglas zu kaufen. Damit können die sechs Sorten Bier probieren werden Eine lustige Idee, die wir natürlich nicht links liegen lassen

Schwimmbad

Dienstag 7.6.2022

Nachdem wir am pferdehof nochmal das riesige Gelände erkundet haben machen wir uns weiter auf den Weg Richtung Slowenien. An Zagreb vorbei halten wir im Nordwesten vor der Grenze. Hier gibt es wieder Hügel und Turmspitzen zu sehen uns viele Termen. Wir erreichen einen Luxuscampingplatz direkt neben einem großen Freibad. Wo wir uns am Nachmittag aufhielten.

Theis und Novi Sad

Montag 6.6.2022

Ein Blick auf die Karte, lässt uns einen Umweg machen. Denn nicht weit von Novi sad mündet die Theiß in die Donau. Hier will ich doch irgendwie hin. Die Theiß heißt hier rosa und kommt aus Ungarn. Ist groß und dreckig.

Weiter geht es in die erste europas Kulturhauptstadt außerhalb der EU. Wir schlendern durch die Straßen, sehen einen kleinen Teil der vielen mittelalterlichen und restaurierten Bauten. Die Stadt ist schon. Wirkt entspannt und alternativ.

Bei Sonnenuntergang kommen wir in Kroatien auf einem pferdehof mit Wohnmobilstellplätze an.

Belgrad

Samstag 4+ Sonntag 5.6.2022

Wir finden einen Recht zentralen Campingplatz in Belgrad. In der berührenden Hitze laufen in wir zur Bushaltestelle. Von  Busbahnhof laufen wir vorbei am berühmten Hotel ( Hotel Majestic)  Richtung Innenstadt ( Knezea  Mihaila) mit der Festung als Ziel.

Wir sind begeistert von dem Flair. Es ist viel los, überall Straßenmusiker, Popcornverkäufer und toll alte Gebäude.

Wir schlendern durch die Festung ( Park Kalemegdan ) und freuen uns über den schattigen Dinopark und Spielplatz im Burggraben. Hier halten wir es gut aus bis abends. Wir schlendern zurück über das Bürgerfestival und vorbei an MC Donalds, bevor wir im Klapperbus zurück zum Campingplatz fahren.

Am nächsten Morgen starten wir mit dem Markt direkt beim Busbahnhof und holen uns leckere Erdbeeren. Dann steuern wir die in größte orthodoxe Kirche ( Dom See heiligem Sava) an.

Weiter geht es durch die Schlemmergasse/- Viertel Skadarlija zum bekannten Platz der Republik. Mit dem Bus fahren wir in den Stadtteil Zemun besteigen den Turm ( Kula Gardos) gönnen uns n Kaffe und laufen die Promenade entlang zum großen Spielplatz/ Rummel. Da darf gehüpft und jede eine Sache fahren, bevor wir uns wieder zum Wohnmobil zurück gegeben.

Serbien

Freitag 3.6.2022

Aufgrund eines kleinen Pipiunfalls, waschen wir morgens und haben noch etwas Zeit zum Spielen und lesen, auf dem schönen Campingplatz.

Gemütlich geht es auf nach Serbien. Wir passieren die Grenze und können noch einer kurzen Weiterfahrt in der Schlucht am Fluss an große weite grüne Ebenen. Es scheinen unendliche Weiten zu sein. Zeigen, Schafe und Kühe laufen Rum.

Wir finden einen Campingplatz sehr kontrastreich zum letzten. Eher ein Parkplatz. Hier findet ein polizeihappening statt. Aber für eine Nacht okay. Nach Nudeln mit Soße geht es dann ins Bett.

Neue Schuhe

Donnerstag 2.6.2022

Nachdem wir vom Bäcker nicht nur Brot sondern auch einen Hundt auf dem Campingplatz gebracht haben und noch ein bisschen mit den Nachbarn geschwätz haben geht es durch die Berge und Schluchten weiter Richtung Landes inner.

Wir halten in der Hauptstadt Podgorica an einem Einkaufszentrum. Was zu essenr. Dort gibt es Kinderbetreuung, bei der Mathilda und Jhann eine Stunde drin sein dürfen und sich Peppa Wutz im Fernsehen ohne nörgelnder Mutter anschauen könnten. Milla hat neue Schuhe bekommen. Und freut sich an ihnen.

Und dann geht es weiter zu einem wunderschönen Campingplatz mitten in den Bergen. Bei großer Hitze tat der sehr kalte Fluss gut. Und wir genossen nicht nur die entspannte aosphare, den liebevollen eingerichteten Platz Sonden auch selbstgekochtes essen vom Campingchef.

Cetinje &Skadarsko See

Mittwoch 1.6.2022

Wir verabschiedeten uns vom Meer und führen in die Berge, wo wir noch lange das Meer sehen könnten.

Wir erreichten die kleine Stadt Cetinje die auch als kulturelle Hauptstadt Mpntenegros gilt. Wir waren einen Blick ins Kloster. Dies erschien uns sehr fremd da es orthodox ist und sehr golden. Wir schlenderten durch die Stadt, fqnd n leider nur ein Eis zum Mittag und waren noch auf d Spielplatz, wo sich viele Kinder tummelten. Wir stellten fest daß eine Art Kinderfest in der Stadt war und Schulklassen mit dem Bus anreisten und die großen und kleinen Kinder waren für uns alle aufregender als die Stadt 😉

Weiter ging es dann zum größten Sees Südeuropas Skadarsko (lange 48km/ Bodensee hat 63 km) welcher 3/4 Montenegro und 1/4 zu Albanien zählen. Wir kamen auf einen schönen einfachen Campingplatz. Enten und mauersegler führten uns Theater auf zum lauten Froschkonzert. A hr naturnah genossen wir den fluss“Rijeka Crnojevića “ dort buchten wir eine Bootsfahrt für 2 eineinhalb Stunden und schafften sie mit voll Speed ( gar nicht naturschutzmäßig) in eineinviertel. Aber es war wunderschön. Besondere Vögel, die Flüsse/seitenarme und den See in der Abendsonne zu sehen und den Wind zu fühlen.

Kotor

Dienstag 31.5.2022

Da unsere Wäsche noch etwas trocknen müsste, gönnten wir uns noch ein Bad im Meer, bevor wir alles einpacken und uns zu der alten Stadt Kotor aufmachten.

Kotor, ist eine alte Stadt mit beeindruckenden Stadtmauer. Leider konnte ich keinen Motiven auf den Berg mit der beeindruckenden Mauer und Festung zu steigen. So blieb es bei Eis und Postkarten.

Weiter fahren wir zu einem Campingplatz und dabei am einer Inselstadt sveti stefan vorbei und genießen das letzte Mal das Meer. Bevor wir uns wieder auf den Rückweg Richtung Ljubljana fahren.

Sveti stefan