Wieder da!

Seit letzten Sonntag sind wir wieder zu Hause. Die Woche haben wir noch fürs einleben und für Ausflüge in Stuttgart genutzt- Wilhelma, Naturkundemuseum, Leuze, Riesenrad,… Und uns wieder an die Temperaturen, Auflagen und das Spielzeug zu gewöhnen.

Rückblickend sind wir sehr froh und dankbar diese Erfahrung gemacht haben zu können gerade in diesen Zeiten. Besonders froh sind wir auch das wir uns seit der Entscheidung die Tour zu ändern, nicht mehr groß über Corona nachdenken müssten.

Der Bus Durch unseren Bus konnten wir sehr spontan und flexibel agieren, auch wenn wir nicht so oft wie geplant darin übernachtet haben sind wir froh über den Bus. Und natürlich jede Menge ( nie genug) Stauraum!

Die Reiseroute: Balkan?! in Kroatien im Norden begonnen und viel auf dem Weg nach Süden gesehen. Spektakuläre Natur und gut ausgebaute touristische Strukturen, Wind und Spätsommersonne. Die Route änderten sich ab von Balkan hin zu Süditalien. Dort erkundeten wir den Stiefel nordwärts mit vielen kulturellen Hilghlights. Italien ist so voll von alten, historischen Bauwerken, dass es fast keinen Ort ohne gibt und wir beeindruckt von den vielen Geschichten sind.

Jetzt freuen wir uns in den Alltag zu stürzten, die Weihnachtsstimmung nicht zu verpassen und vor allem unsere Freunde wieder zu sehen.

Vielen Dank an alle die hier vorbei geschaut haben, geschökert, oder sogar regelmäßig gelesen haben! DANKE

“ The top of Germany“ – Krönender Abschluss

Freitag 19.11

Wir wollen die Zugspitze (2.962m) nicht links liegen lassen auf dem Weg nach Hause und fahren mit der Gondel auf den höchsten Berg Deutschlands.

Ein Meer an Gipfeln zeigt sich uns in romantischer Abendstimmung und bibbernder Kälte. Das Gondelfahren ( je. 1945m Höhenunterschied) hat großen Spaß gemacht und die Brezel im Panoram Cafe hat in uns doch irgendwie Heimatgefühle geweckt.

Nur fliegen ist schöner

Freitag 19.11

Schon am Donnerstag Abend konnten wir den Sonnenuntergang in Südtirol genießen und auch am Freitag tauchten wir in die Welt der Berge ein.

Hier in Lüsen konnten wir ein paar tolle Starts von Paragleitenden sehen und uns selbst fliegend träumen.

Gardasee

Donnerstag 18.11

Einen wunderschönen Herbsttag bekommen wir heute am Gardasee und wir schlendern in die morgendliche Stimmung hinein. Riva del Garda zeigt sich von einer schönen, recht ausgestorbenen Seite. So landen wir am Ende wieder auf einem verlockenden Spielplatz.

Nordwärds

Mittwoch 17.11

Nach dem Frühstück packten wir wieder alles ein und verabschiedeten uns vom Meer. Eine Fahrt Richtung Berge stand uns bevor und wir erreichten den Gardasee gegen Nachmittag. Gemütlich malten wir noch etwas und merkten das die Herbstwärme sich langsam in Winterkälte verwandelte. Aber das ist unsere letzte Nacht im Bus und die genossen wir.

Cinque Terre

Dienstag 16.11

Nach dem Frühstück laufen wir vom Campingplatz zum Bahnhof. Dort steigen wir in den Zug und fahren nach Vernazza. Dort liefen wir direkt zum Meer und entdeckten eine altes Kaktusplatte, die wir im getrocknetem Seegras vergraben. Dann kletterten wir ein bisschen am Hafen herum und wollten zur Burg. Auf halben Weg kam uns wer entgegen und sagte das alles geschlossen ist. So drehten auch wir um und suchten uns einen anderen schönen picktplatz. Dort packen wir unsere Brote aus. Das Obst würde dann wieder am Hafen gegessen.

Weiter führen wir dann nach Monterosso al Mare. Dort spielten wir am Strand und bauten aus Fundstücken Landart.

Von Monterosso führen wir ans Ende von Cinqure Terre Nationalpark nach Riomaggiore. Dort liefen wir bis zur Burg und mussten auf unser Eis verzichten, da überall Mittagspause war.

Von Riomaggiore fuhren wir zurück nach Levanto, wo wir uns den Nachmittag auf dem Spielplatz vertrieben um dann in der wohl einigen Pizzaria des Ortes Abend zu essen und den halben Campingplatz dort trafen. Wieder sehr viel deutsche und auch Johann und Mathilda freuten sich, dass jemand die verstand.

Obwohl wir an diesem Tag nicht ganz so sonniges Wetter hatten, empfanden wir das Cinque terre Gebiet sehr schön. Es hat uns an die Amalfi Küste erinnert. Die Schluchten sind nicht ganz so steil bebaut aber trotzdem sehr schön. Entspannt ist auch das kaum Autos fahren.

Der Tag der Milchpumpe

Montag 15.11

Mit etwas mäßiger Laune und Nieselwetter schauen wir uns ganz kurz Lucca an. Da Milla gestern um fünf Uhr morgens entschlossen hatte ihre letzte Brustmahlzeit zu nehmen, waren wir etwas besorgt, ob sie genug zu sich nimmt und die Nacht war auch so mäßig, dazu wuchs mein brust so das wir uns auf die Suche nach einer Milchpumpe machten. Nachdem wir in einem großen Supermarkt erfolglos waren, gingen wir in die Apotheke, die schickten uns weiter zum Babyladen. Der machte aber erst nachmittags auf, so das wir auf den Parkplatz versuchten uns die Zeit zu vertreiben um dann entlich eine Milchpumpe zu bekommen. Erlösende versuchte ich sie noch auf dem Parkplatz aus und dann ging es weiter nach Levanto auf dem Campingplatz. Nach kurzer Erkundungstour gab es im Dunkeln Müsli und dann schliefen wir wir wieder eine Nacht im Bus

Der schiefe Turm von Pisa

Sonntag 14.11

Wir verlassen nach dem Frühstück unsere Wohnung und machen uns auf den Weg nach Pisa. Doch leider können wir den Turm nicht besteigen, dass darf man erst mit acht Jahren, so sehen wir ihn uns Avon allen Seiten an und laufen dann Richtung Innenstadt, wo wir Mittagessen und uns mit einem Kollegen von Jens treffen, der hier wohnt. Zusammen schlendern wir durch die Altstadt und essen ein Eis.

Beauty day

Samstag 13.11

Gleich nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu den heißen Quellen“ Bagni di Petriolo“ südlich von Siena. Dort erwartet uns ein Schwefelinger Geruch und Dampfendes Wasser. Mathilda und ich gehen gleich rein. Von den oberen Becken wird und abgeraten, da die zu heiß für Kinder sind. Johann ist das alles nicht ganz geheuer und er beobachtet lieber Fische im kalten Fluss, erobert eine Insel und baut mit Steinen.

Nachdem wir gut durchgekocht und stinkend waren, machten wir uns auf dem Heimweg. Da es zu tröpfeln begann beschlossen wir die Luxuswanne der Ferienwohnung noch zu nutzen und uns zu entschwefeln.

Ein wunderschöner Ort an dem die gelb roten Weinberge von Zypresse n und Olivenbäumen umrandet sind. Der Eichenwald bundgefärbt die Hügel bedeckt und auf vielen kleinen Hügelgipfeln ein kleines Weingut, Häuschen, Burg oder anders Anwesen ersteckt. Eine sehr romantische Gegend und wir sind froh noch so viel Herbstsonne tanken zu können.

San Gimignano- Wolkenkratzer

Freitag 12.11

Nach einem gemütlichen morgen machen wir uns auf den Weg nach San Gimignano. Dort erwartet uns eine mittelalterliche Stadt. Wir steuern gleich die Mitte mit den türmen an und besteigen den großen Turm. Eine wunderschöne Sicht über einen Teil der spätherbstlichen Toscana zeigt sich von oben.

Diesmal mit Fernglas ausgerüstet genießen wir den weiten Blick. Und die Trommelklänge von unten, die leise zu uns hochwehen. Auch in die Stadthalle und in die schöne ritterliche Kirche dürfen wir noch einen Blick erhaschen, bevor wir noch ein bisschen durch die recht leere Stadt um schlendern. Die Heimfahrt genießen wir im Sonnenuntergang.