Santiago de CHILE 🇨🇱

Sonntag 22. April 2018

Früh am Morgen geht es wieder in den Himmel und über die Anden. Mittlerweile sind wir ja schon Flugprofis und es war mal wieder ein recht entspannter Flug. Mathildas Stickerheft ist das erste Mal zum Einsatz gekommen. In Santiago haben wir ein Taxi (den Luxus haben wir uns gegönnt, weil es schon so spät war und dringend der Mittagsschlaf gemacht werden sollte) zum Hotsel genommen. Nach dem Einchecken ging es gleich ins Zimmer und wir haben die Kinder mit viel Geduld zum Nachmittagsschlaf bekommen. Mann sind wir aus dem Rhythmus!

Jens war noch schnell eine Kleinigkeit einkaufen und kaum hatten wir gegessen, wachten die beide auf.

Wir machten uns auf den Weg zu einem nahe gelegenen Park und Spielplatz. Hier werden alle möglichen Sachen verkauft und für uns war es schwer weil wir Mathilda und der Versuchung wiedersehen mussten. Mathilda ist sehr verwirrt das sie keinen versteht ubd sie nicht verstanden wird. Zurück im Hostel schauten wir uns mitgenommen Fotos an während Jens Nudeln mit Soße kochte. Etwas Heimweh trat bei uns auf. Aber zum Glück fand Mathilda ein Deko-Fahrrad mit dem die dann spielend alle besuchen fuhr.

Der erste Abend der ganz nach herkömmlicher Routine verlief. Eigentlich wollten Jens und ich, das hostelflair noch ein bisschen genießen und das WiFi nutzen, aber wir schliefen dann mit den Kindern ein.

Tigre & Asado

Samstag 21. April 2018

Eigentlich hatten wir Tigre für das Ende unserer Reise gedacht, um auf dem tollen und riesigen Markt Mitbringsel zu kaufen. Aber da kann man auch zweimal hin. 😉

Etwas nördlich von Bouenos Aires befindet sich Tigre. Die Stadt heißt so, da laut einer Legende mal ein Tiger auf einer schwimmplanze gestrandet ist. Der Tieger war allerdings ein puma oder Jaguar. In Tigre oder kurz danach mündet der Fluss Rio Lujan in den Rio de la Platz. Das Delta ist weltweit eines der größten und splitten das Land in mehrere tausend Inseln.

Wir schlenderten über den Markt (der aufgrund der schlechten Wettervorhersage sehr leer war- für ubs wiederum perfekt und das Wetter wurde richtig gut) und aßen eine weitere argentinische Delikatesse. Kleine fritierte Fischchen.

Nach dem Essen gingen wir auf ein Schiff ubd machten eine Fahrt durch einen kleinen Teil des Delta. Es war herrlich und jeder der mal in Bouenos Aires ist sollte dort hin. Wir ließen uns den Wind durch die Haare wehen und träumten vom einem Häuschen auf einer der Inseln. Es ist wunderschön und hat was idyllisches, so eine Stadt auf dem Wasser.

Dann fuhren wir nach Hause. Kämpften mit dem Jetlag und den Folgen des Flugs. Nach einer sehr durchwachsenen letzten Nacht, wollte keiner so richtig Mittagschlaf machen. Dazu kam der eigene Schlafmangel und das alle (Johann besonders) erkältet waren von der klinaanlage im Flugzeug.

Jens ubd Rolf kauften für das abendlichen geplante Asado ein. Ubd mit leuchtenden Augen kam er zurück.

Nachdem die Kinder schliefen wurde uns vom Grillmeitser Rolf das wohl traditionelleste Essen serviert.

Vielen Dank Rolf!

Bienvenidos Argentinien 🇦🇷

Freitag 20. April 2018

Landung in Argentinien.

Der Flug ging super! Und wir wurden wunderbar empfangen. Es ist toll sich keine Gedanken machen zu müssen. Ayeleens Vater stand bereit und wir lernten schnell den Verkehr in Bouenos Aires kennen. Mit mehrfachen Staus schlängelt er sich durch die Stadt und erklärte uns die Botanik, die Kultur und das Land.

Zuhause angekommen musste er weiter zu Arbeit und Mathilda freute sich auf den Pool (der ihr aber doch zu kalt war). Nach dem Mittagessen und einen guttuenden Mittagschlaf machten wir uns auf den auf den Weg zum Spielplatz. Und dann ging es weiter zu einem Shoppingcenter, wo wir SIM-Karten und Geld abheben konnten. Außerdem lud uns Rolf zum typisch argentinischen Sandwich – lomito- ein.

Und so verging unser erster Tag in Argentinien ganz gemütlich, regnerisch aber sehr schön.

Tipp: Zu empfehlen sind unbedingt feste Schuhe und Regenjacke zu der Zeit in Argentinien

Auf und davon

Donnerstag 19. April 2018

Endlich ist es soweit. Alles is gepackt und wir sind startklar.

Mathilda dürfte noch eine kleine Dose mit Kleinen Spielsachen befüllen und dann müssten wir uns schon verabschieden. Unser Zeitplan passt, mit unserem Gepäck sind wir zufrieden (zwei große Rucksäcke und zwei kleine) nur das Wetter ist fast schon zu warm so das wir die Jacken in eine extra Tasche packen müssen.

Mathilda merkt genau das es was besonderes ist und redet die ganze Fahrt. Am Flughafen angekommen, muss der eine Rucksack natürlich ins Sperrgepäck, aber egal da müssen wir eh hin wegen dem Buggy und dem Buggyboard. Alles aufgegeben geht es zur Sicherheitskontrolle. Das dauert lange und wir müssen alles auspacken. Auf zum Gate und nach gar nicht langer Zeit ist auch schon boarding angesagt. Das Abenteuer beginnt!!!

Der Flug ging schnell und unkompliziert. Jahann schlief und bekam die Landung gar nicht mit. In Frankfurt die Überraschung. Wir sind zwar im gleichen Terminal aber müssen irgendwie trotzdem komplett durch den Terminal. Und der erscheint mir riesig. Mathildas eigeniche Zubettgehen Zeit, der Bewegungsdrang und die Neugier fordern mich sehr heraus. Dazu kommt das sie eine viel zu große Hose an hat, die beim rennen immer runter rutscht.

Dann müssen wir natürlich nochmal durch einen kompletten Sicherheitscheck. Unsere Trinkflaschen können nicht untersucht werden, so dass die Polizisten Jens nochmal zur Beschaffenheit und Reinigung befragen (mit dem schlafendem Johann auf dem Arm) Mathilda und ich müssen nochmal abgetastet werden, da ich mein Handy in der Tasche hatte. Zu der Passkontrolle läuft Mathilda mit heruntergelassenen Hose. Das ist ein bisschen peinlich. Puh ist das aufregend und plötzlich sind zweieinhalb Stunden irgendwie knapp. Angekommen am Gate bekommt Mathilda eine Brezel (für edle 2,60€) doch plötzlich geht es los. Oh nein, wir wollten noch Wickeln und Zähne putzen und jetzt dürfen Familien auch noch zu erst! Also völlig chaotisch schnappen wir unsere Sachen und dürfen an Board.

im Flugzeug war es schwer Mathilda davon zu überzeugen, dass schlafenzeit ist und sie nichts verpaßt, wenn sie schläft. Wir bauten ihr eine Höhle unter dem grandiosem Kinderbettchen. So verpaßte sie tatsächlich das Abendessen und schlief fast vier Stunden in unserem Fußraum. Leider ist dies aus Sicherheitsgründen verboten, worauf wir freundlich aber bestimmt hingewiesen wurden. So das wir Mathilda in das Kinderbettchen legten und Johann auf dem Arm schlief. Der Flug ging super.

Der Countdown läuft

Heute ist der große Tag gewesen. Mathilda hatte ihren letzten Tag im Kindergarten, Jens letzter Arbeitstag und Johanns und mein letzter Tag in Ruhe.

Wir haben den Start der Elternzeit mit einem Nachmittag im Schwimmbad gefeiert.

Und dann haben wir angefangen zu packen.

Der erste Rucksack war mit den vier Schlafsäcke schon fast voll. Aber es wird.

Nur noch 5 Tage

Dann kommen hoffentlich viele schöne Bilder!

Packliste und Vorbereitungen

Herausfoderungen (Fragen) und Überlegungen im Vorfeld:

  • Wäsche: Normalerweise haben wir bis zu 5 Wäschen in der Woche, wie wir das unterwegs bewältigen wissen wir noch nicht genau. Wir werden Klamotten für ca. Eine Woche mitnehmen und entweder jede Woche waschen oder jeden Abend die dreckigen Klamotten waschen
  • Flüge: Unsere großen Überseeflüge sind über Nacht in der Hoffnung das alle zu etwas Schlaf kommen. Wir haben alle Inlandsflüge von Deutschland aus gebucht und uns damit eine Route bzw. Eckdaten gesetzt. Preislich macht es keinen großen unterschied
  • Lange und kontrovers haben wir überlegt ob wir den Buggy  oder die Krackse (Wanderrucksack in dem das Kind sitzen kann) mitnehmen oder keins von beiden.

 

Unsere Packliste: 

Hier folgt sobald fertig gepackt ist eine genaue Auflistung

 

Was wir bewusst hier lassen und warum

  • Unser Navi: In Deutschland fahren wir standardmäßig mit einem TomTom Navi rum. Da das Kartenmaterial aber recht teuer ist für Chile und Argentineien haben wir uns ein App heruntergeladen die uns offline auf Karten zugreifen lässt.
  • Babyphone: Auch das wollen wir über das Handy machen 
  • Spielsachen: Jeder darf ein Kuscheltier mitnehmen, außerdem gibt es für Mathilda ein Mäppchen mit Fotos von Freunden und Erlebnissen sowie ein Mäppchen mit Stiften und Papier und ein paar kleine Pixibücher. Sandelsachen und ähnliches wollen wir vor Ort kaufen 
  • Essen und Hygieneartikel: Maxiemal für die ersten drei Tage wollen wir was dabei haben der Rest wird vor Ort eingekauft
  • Krackse (Wanderrucksack für ein Kind): Da man dann nur einen Gepäckrucksack tragen kann…

 

Was wir mitnehmen und warum:

  • Kopfhörer für Mathilda/ Sowie ein Stickerbuch  (besonders für den Flug)
  • Powerbanks
  • USB- Stecker für den Zigarettenanzünder (um unterwegs unsere Technischen Geräte laden zu können) USB Handyladekabel
  • Snacks für Mathilda sowie Pulvergrießbrei zum anrühren mit Wasser für Johann, so das es ca. zwei bis drei Tage reicht
  • Buggy: Besonders für die Städte (wir haben lange überlegt, ob wir uns bei Bedarf einen vor Ort leisten, haben uns aber dagegen entschieden)
  • Lefax Pumpspray: Um schlucken erzwingen zu können beim Flug- für den Druckausgleich, falls stillen nicht klappt
  • Schlafsäcke: Für jeden einen Schlafsack, da wir dann ganz flexibel mit der Unterkunft sein können und die sicher nach der Reise auch noch benutzen werden. 
  • Tablet: Um euch auf dem laufenden halten zu können