Mit dem Bus von Santiago (Chile) nach Mendoza (Argentinien)

Mittwoch 23. Mai 2018

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Gut dass wir am Abend schon alles gepackt haben, denn morgens ging es los zum Busterminal. Nachdem wir erfolgreich ein Taxi herbei gewunken haben verunsicherte uns der Fahrer und meinte das es zwei Busbahnhöfe gäbe. Wir gelangten dann aber zu dem richtigen und stiegen auch bald in den Bus ein.

Wir hatten die besten Plätze gebucht-vorne oben-und freuten uns auf den Pass vorbei am höchsten Berg Südamerikas- dem Aconcagua (6962 m). Die Fahrt verluefsuper und war wunderschön! Wir hatten ein serpentienenreiches Stück, was der Busfahrer aber souverän meisterte. Auch der Grenzübergang ging super schnell. Ausreise aus chile wurde weg gelassen. An der argentinischen Grenze sorgte Mathildas Pass (mit zwei ID-Seiten) für Verwirrung. Aber wir bekamen die Einreise Stempel und weiter ging es.

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Serpentinen

In Mendoza wurden wir von Ayelen am Busterminal herzlich empfangen. Sie brachte uns zu ihrer Wohnung, wo wir uns gleich vertraut und heimisch fühlten und auch bald schon den Tag beendeten.

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Aconcagua- der höchste Berg Amerikas

Abschied von unserem Roadtrip

Dienstag 22. Mai 2018

Nach dem Frühstück ging es los, dass Auto zum waschen zu bringen. Wir gingen zusammen um den Prozess bis zum Schluss mitzuerleben.

Dann wurde es abgegeben und wir haben trotz quetschi-Flecken auf der Rückbank die Kaution zurückerhalten.

Nach dem Mittagschlaf machten wir uns auf den Berg der Stadt Cerro San Christobal. Von der Statur (Santuario Immaculada Conception) aus genossen wir den Blick über die Stadt hin zu den Bergen bei einem wunderschönen Sonnenuntergang.

Danach versuchten wir noch ein paar Pesos unter das Volk zu bringen und gingen nochmal lecker essen. Das ist nun unser Abschluss des ständigen unterwegs seins, der Abschied vom mobilem zu Hause und von Chile.

Von Valparadiso nach Santiago

Montag 21.Mai 2018

Nach einer kleinen Tour durch unser Viertel, ging es los nach Santiago.

Weg vom Meer hin zu den Bergen und den Hochhäusern.

Als wir ankamen erwartete uns das vertraute Hostel in dem wir vor vier Wochen unsere Reise begannen. Wir gingen noch auf den Spielplatz und dann in das hippe Viertel Bellavista um noch was zu Abend zu essen. Mit einem leckeren Eis würde unser Abend abgerundet.

Valparaiso

Sonntag 20.Mai 2018

Ganz gemütlich beginnt unser Morgen und dann machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Wir schauen uns das hippe Viertel mit viel Streetart und tollen kleinen Lädchen an.

Es erinnert uns ein wenig an zu Hause. Viele Berge und Treppen. Nur ist hier ein großer Hafen, tolle Panoramen und alles bunter, kreativer und verwinkelter.

Vorbei an Bonbonläden, Kirchen und Stadtaufzügen erkunden wir die Stadt.

Am Nachmittag schlagen eine andere Richtung ein, nicht mehr am Wasser entlang sondern die Hauptstraße zum Landesinerre, zur Eisdieese und am Markt vorbei.

Am Abend wird gepackt und alles vorbereitet um das Auto abgeben zu können und am Mittwoch den erneuten Grenzübergang gut vorbereitet zu bewältigen.

Wir kommen in die Zivilisation

Samstag 19. Mai 2018

Der Zeltplatz füllte sich über Nacht und wir fühlten und der Zivilisation und den großen Städten plötzluch ganz nah.

Das war sie, unsere letzte Nacht im Zelt.

Wir beginnen unseren Tag am Strand. Vergraben Steine, ziehen Seetang hinter uns her und Jens putzt das Zelt.

Nach dem Mittag geht es dann los in die Stadt Valparadiso, die bunte Stand. Wie kommen an gehen ei kaufen und machen Kroketten (gefühlt das erste Mal seit über Wochen nicht Nudeln). Dann wir gewaschen, die Kinder, uns, der Inhalt des Autos und die Wäsche.

Von unserer Terrasse genießen wir noch das romantische Lichtermeer von Valparaiso

Los Molles

Freitag 18. Mai 2018

Der Strand, größer als jeder Sandkasten. Ich wollte mit Mathilda Burgen bauen und den Sand entdecken. Am Ende Gruben wir uns gegenseitig die Beine ein.

Nach einem leckeren, schnell Mittag ging es los. Immer mehr Grün bzw. Höheres Grün konnten wir erspähen. Und hofften auf einen schönen Platz mit Bäumen.

Wir wollten noch einmal unser Glück mit wildcampen versuchen. Den Patz den wir erst ausgesucht hatten nahe der Stadt Los Vilos, war aber so windig, daß Mathilda sobald sie vom Arm abgesetzt wurde rief: „Mama, halt mich fest! Ich flieg weg!“ so fuhren wir noch ca. 45km südlich nach Los Mollis auf einen Campingplatz an dem Wir ausnahmsweise nicht die Einzigsten waren. So standen wir nun für unsere letzte Zelt acht mit Blick aufs Meer zwischen Bäumen, wunderschön auf einem Campingplatz.

La Serena

Donnerstag 17.Mai 2018

Nach einen Verwöhnfrügstück und fieberfrei verabschiedeten wir uns von unserer Wohlfühl-oase in Caleta Chanaral und machten uns auf den Weg nach La Serena.

Das kleine Städtchen war genau der richtige Stopp für einen Einkauf und ein Eis.

Etwa 45km weiter südlich blieben wir auf einem teuren, gut gepflegten Campingplatz direkt am Meer. Wir genossen den Sonnenubtergang und hielten unsere Füße in den pazifischen Ozean.

Herrlich. Bei sternenklarer und -reicher Nacht schliefen wir mal wieder im Zelt.

Vater und Tochter blicken über den Pazifik

Johann mit den Füßen im Pazifischen Ozean

Humboldt Pinguine und Seehunde

Mittwoch 16.Mai 2018

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Morgens nach dem besten Frühstück was wir hatten, machen wir uns auf den Weg zum sehr nahe gelegenen Hafen. Dort werden wir schon erwartet ziehen Schwimmwesten an und steigen in das kleine Boot.

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Mit voller Geschwindigkeit rasten und hüpfen wir über die Wellen zur großen Humboldt – Pinguin – Inseln (Reserva Naticional Pingüi de Humboldt). Dort angekommen sahen wir sehr, sehr viele Seehunde. Ein paar Buchten weiter lebte eine ganze Kolonie, mit 3000000 Bewohnern davon 1000000 kleinen Seehunde. Es war sehr schön sie zu beobachten und so nah dabei zu sein. Auch Pinguine ließen sich immer mal wieder blicken. Mal drei auf einem Felsen mal fünf die umherwatschelten…, dann fuhren wir über das große Wasser auf der Suche nach wählen und Delphinen, aber leider hatten die keine Lust sich zu zeigen. Mathilda war erleichtert, die hatte doch irgendwie Angst vom Wahl gefressen zu werden – Jona und der große Fisch ist eins der vier Bilderbücher welches uns seit vier Wochen begleitet. So ganz glaubt sie mir nicht das der Wahl keine Menschen frisst und keine scharfen Zähne hat.

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Nach einem ausführlichen und wohltuenden Mittagschlaf, gingen wir noch ein bisschen ans Meer und dann was essen. Mathilda und ich hatten Pommes und Jens die empfohlene Fischsuppe und Muscheln.

Steine, Wellen und Muscheln

Dienstag 15. Mai 2018

Am Morgen war das Meer unseres und wir kletterten auf den Steinen umher, versuchten so nah an das Wasser zu kommen und doch bei der nächsten Welle nicht nass zu werden. Außerdem gab es jede Menge Muscheln zu finden.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg weiter Richtung Süden. Leider verschoben wir das Tanken auf später und übersahen das es da keine Tankstelle mehr gab, so daß wir eine Extrarunde von 100km fahren mussten und leider wieder erst sehr spät ankamen.

Da Johann seit gestern Abend Fieber hat beschlossen wir in ein Hotel unterzukomnen. Es war wunderschön und faszinierend wie die Wüste (wir haben wieder einige Eselherden gesehen) einfach ins Meer übergeht.

Caldera

Montag 14. Mai 2018

Viel später als gedacht schafften wir es los zu kommen, um nochmal zum Hafen zu gehen, was zum Mittag zu besorgen und einzukaufen.

Die Sonne kam raus und wir gönnten uns noch ein Eis und genossen den touristischen Flair der Stadt.

Die übliche (diesmal sehr verspätete) Mittagsschlafzeit verbrachten wir damit die Küstenstraße nach Süden zu fahren (nicht die Ruta 5) in die Nähe von Huasco. Wo wir eine Cabana direkt am Meer hatten, die wir gerade mit dem Sonnenuntergang erreichten.