Abschied, Rückflug und Ankommen

Freitag 15. – Samstag 16. Juni 2018

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Mit dem Taxi (wie recht üblich, unangeschnallt und beide auf dem Schoß) verließen wir die Große Stadt. Am Flughafen ging alles reibungslos, schnell und sehr einfach. Wahrscheinlich der Kinderbonus:-) oder wir sind einfach mittlerweile Flugprofis.

Der Flug gestaltet sich unkompliziert, wieder schlief erst Johann im tollen Reisebett und später Mathilda. Völlig bevorzugt genossen wir den guten Service der Lufthansa und kamen erschöpft und glücklich in Stuttgart an.

Dort erwartete uns eine saubere Wohnung mit herzlichem Willkommensgruß.

Als erstes musste natürlich das Laufrad ausprobiert werden, die Duplosteine ausgekippt und einige Bilderbücher angeschaut werden. Danke BECKS

Urugay- Colonia del Sacramento

Mittwoch 13. Juni 2018

Ein weiterer Stempel sollte in den Pass.  So machten wir uns in aller Früh auf den Weg über den breitesten Fuß ( Rio del la Plata- 38 km breit) von Buenos Aires nach Urugay Colonia.

Anfänglich gab es Probleme, da die Nacht sehr stürmisch war, fuhren keine Fähren. Nach einigen warten ( eigentlich um unser Ticket zurückgezahlt zu bekommen) fuhren die Fähren aber doch. Und so verließen wir die Hochhäuser von Buenes Aires am Hafen und führen in das winzige sehr leere und kalte Dorf Colonia. DSC_2156

Das kleine Kolonalstädtchen hat charme und ist recht übersichtlich.

Mit dem Schiff in den Sonnenuntergang beenteten wir diesen ruhigen, langen  und schönen Tag.

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Palermo

Dienstag 12. Juni 2018

Trotz des schlechten Wetters ging es weiter mit dem Bus in das hippe Viertel Palermo.

DSC_2077Wir waren zwar zu etwas zu früh um die Armosphäre wirklich aufsaugen zu können genossen es aber trotzdem.

Danach ging es wieder in die Innenstadt, wo wir uns mit Jens Kollegen trafen.

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Mit der Metro geht es von San Retiro ( Zentrum) nach San Isidro ( Unser Wohnort)

 

Caminito- La Boca

Montag 11. Juni 2018

Am Sonntag hatte ich einen freien Nachmittag und ich ging noch einmal auf den Sonntagsmarkt in San Telmo, Jens und Mathilda verbrachten ihre Zeit in San Isidro auf dem Spielplatz.

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Der Bus mit „oben Offen“

Montag kauften wir uns ein Zwei- Tages- Ticket mit dem Turisten Bus – Hop on Hop off und schauten uns das bunte Viertel Caminito an.

Das Viertel ist klein und Turistisch sehr aufgearbeitet, so dass wir uns dort nicht lange aufhielten und eine Museums und Stadiontour von La Boca mitmachten

Villa Gesell

Dienstag 5- Samstag 9. Juni 2018

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Am Dienstag machten wir uns mit den Bus auf den Weg in das von, Buenos Aires ca.380 km südlich liegende Villa Gesell. Dort hat Ayelens Familie ein kleines , gemütliches Strandhaus, das uns für diese Zeit beherbergte. Villa Gesell ist ein sehr turistischer Ort, der aber wie ausgestorben wirkte, da es ja Spätherbst und keine Seson ist.

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In Jens Worten: “ Ich habe noch nie einen Mc Donalds gesehen in dem nur ein Mensch arbeitet, Bestellung und Kasse macht und dann die Burger belegt.“:-) Aber wir waren froh um alles was offen hatte. Villa Gesell ist nach dem Deutschen Auswanderer Herr Gesell benannd der hier am Strand begann Bäume ( überwiegend Kiefern ) zu pflanzen und nun eine hinter einen Wald und eine grüne Stadt direkt am Meer ist.

Wir genossen die trubellose Zeit mit Muscheln sammeln, wellenjagdt, sandeln, Gartenarbeit, einkaufen und einfach kleinen Ausflügen und großen Spaziegängen- quasi fast Alltag als Familie.

Auf der Busfahrt von guten 5 Stunden genossen wir die grüne Weite mit vielen Rinderherden. Soweit das Auge reicht.

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Sonntagsmarkt in San Telmo

Sonntag, 3. Juni 2018

Wir sind wieder zurück in Buenos Aires und endlich haben wir auch mal Zeit ein bischen Sightseeing zu machen. Mit der Bahn fahren wir zum Stadtteil San Telmo wo jeden Sonntag ein grosser Antiquitäten- und Trödelmarkt stattfindet.

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Mafalda schießt Blumen

Gleich zu Beginn wird Jens fündig und leistet sich einen Mate-Becher und eine Bombilla. So schlendern wir den ganzen Tag durch die Straßen und stehen schließlich am grossen Plaza de Mayo auf dem Mathilda mit Genuss Tauben jagt. Auf dem Heimweg verfahren wir uns nochmal mit der U-Bahn schaffen es aber letztendlich doch noch bis San Isidro wo wir von unserem supernetten Gastgeber abgeholt werden.

Iquazu – Brasilien

Freitag 1. Juni 2018

Heute können wir zum Glück ein kleines bischen länger schlafen. Trödeln sollten wir aber trotzdem nicht, schließlich steht die brasilianische Seite der Iguaçu-Wasserfälle an. Am Busbahnhof kaufen wir uns ein einfaches Ticket zu den Wasserfällen. Die Busgesellschaft heißt Rio Uruguay und fährt uns direkt zum Eingang des brasilianischen Nationalparks. Dort geht es mit einem anderen Bus weiter zum ersten Aussichtspunkt.

Auch hier gibt es Unmengen an Nasenbären die sehr sehr frech sind wenn es um Essen geht. Man sollte eher nicht mit einem Snack durch die Gegend laufen denn die kleinen Biester kennen kein Erbarmen und nehmen notfalls auch noch den Finger mit an dem das Essen hängt.

Auf der brasilianischen Seite kommt man nicht nah an die Wasserfälle heran aber man hat einen besseren Panoramablick auf alles und von hier wird einem nochmal richtig bewusst wie gigantisch die Cataracas sind.

Nachdem wir uns alles angesehen haben nehmen wir ein Taxi nach Foz de Iguacu und lassen uns direkt zu einer guten Churrasceria fahren. Für 8 Euro gibt es ein großes Buffet und sehr gutes Rindfleisch direkt vom Spieß.

Etwas ungewiss ist noch wie wir wieder nach Hause kommen, aber angeblich halt ein Bus der mach Puerto Iguaçu fährt ganz in der Nähe. Noch etwas ungläubig laufen wir dorthin. Tatsächlich kommt nach ein paar Minuten ein Bus der selben Firma mit der wir am morgen gefahren sind. Als nicht-Agentinier müssen wir an der brasilianischen Grenze aussteigen und unsere Pässe stempeln lassen. Zum Glück nimmt Miri noch in letzter Sekunde den Buggy mit raus denn der Bus wartet entgegen unserer Erwartungen nicht auf uns. Wie immer funktioniert aber doch alles irgendwie ganz gut und nicht viel später halt ein weiterer Bus der uns mit nach Hause nimmt. Später am Abend bekommen wir noch Besuch von einem argentinisch-französischem Pärchen das Jörg im Flugzeug kennengelernt hat. Wir haben einen sehr netten Abend mit guter Unterhaltung, Rotwein und Alfajores.

Am nächsten Tag machen wir nur noch einen kleinen Spaziergang

zum Dreiländereck mit Jörg. In einem Supermarkt in der Nähe stocken wir unsere Yerba Mate Vorräte auf bevor es zum Flughafen und zurück in die Hauptstadt geht.

Iquazu Argentinien

Donnerstag 31. Mai 2018

Früh am Morgen stehen wir auf um mit dem Jeep in den Regenwald zu sehen. Leider bekamen wir außer Spinnen und Vögel keine Tiere zu Gesicht. Aber die Fahrt an sich war schon ein Hightlight, denn wir heizten auf dem Waldweg stehend bei offenem Verdeck durch den Wald und versuchen den Lianen auszuweichen. Am Wegesrand zeigte uns der Fahrer eine Jaguarspur.

Direkt vor dem Eingang des Nationalparks wurden wir abgesetzt und machten uns auf den Weg die knapp 275 Wasserfälle zu erkunde.

Wir begannen mit dem unterem Weg (gelber trail) und waren schon von den kleineren Wasserfällen „Salto Dos Hermanes“ und „Salto Chico“ beeindruckt. Wunderschön und recht leer war es dann aber unten auf der Plattform des „Salto Bosetti“, dort konnte man im Hintergrund auch schon die vielen anderen Wasserfälle erahnen und einen Hauch des beeindruckenden Naturschauspiel erhaschen.

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Dann fuhren wir mit der kleinen Bahn zum oberen Weg (roter Trail). Dieser Weg führte uns über einen langen Holzsteg oben am Wasser entlang bis hin zum größten Wasserfall, den Teufelsschlund.

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Man erahnt nicht, welche gewaltige Wassermassen wenige Meter neben uns in die Tiefe stürzen

Am großen Wasserfall „Garganta del Diablo“ konnte man sein eigenes Wort vor lauter Rauschen nicht mehr verstehen. Und von der Gicht wurden wir ganz nass. Das machte Spaß und war erfrischend, obwohl es mittlerweile zugezogen war. Einige Menschenmengen sammelten sich hier und es wurden viele Fotos gemacht und Selfivideos :-). Auch wir versuchten den Beeindruckenden Wasserfall unter uns festzuhalten, jedoch geben die Fotos nicht ganz das wieder was wir gesehen haben. Es ist einfach toll an diesem Ort zu stehen.

Auf dem Rückweg machten wir eine Pause mit Picknick auf dem Steg. Mit der nächsten Bahn fuhren wir wieder runter und machten zum Abschluss noch den Mittleren Weg ( blauer Trail),

bei dem man oberhalb der kleineren Wasserfälle entlanglaufen konnte, mit einen schönen Blick auf viele Andere Fälle.

Recht erschöpft machten wir uns mit dem Bus auf den Heimweg.

Und ließen diesen gigantischen Tag mit leckeren Nudeln in unserer „Open Air- Küche“ ausklingen.

3-Länder-Dreieck

Mittwoch 30. Mai 2018

Gestern sind wir mit dem Flugzeug in igquazu gelandet und haben den Nachmittag damit verbracht, das tragetuchbubd die trage auffindug zu machen, die wir im Taxi liegen gelassen hatten und am Flughafen vergessen glaubten. Aber der ehrliche Taxifahrer brachte sie uns am späten Nachmittag vorbei, so daß wir ganz beruhigt diesen Tag beenden konnten.

Am Morgen machten wir ubs bei strahlender Sonne auf den Weg zum 3Ländereck. Wo Paraguay und Argentinien vom Rio Panama getrennt werden ubd Brasilien sich durch den Rio igquazu von Argentinien abgrenzt.

Wir erkundeten die kleine Stadt weiter und gingen am Hafen entlang bis zur Stadt. Gönnten uns ein Eis und trafen Jörg.

Mendoza

24.-28. Mai 2018

Donnerstag 24.5 – Ausflugstag

Am Donnerstag fuhren wir zur Therme (Cacheuta), die wirklich toll in den Bergen liegt und einen tollen Außenbereich hat.

Danach liefen wir noch über eine Hängebrücke und hatten einen schönen entspannten Nachmittag bei Ayelen in der Hängematte.

Freitag 25.5 – Unabhängigkeitstag

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Fluß, wo wir einfach Zeit hatten zum quatschen, spielen, Mate trinken und Steinchen werfen.

Dann waren wir eingeladen zum traditionellen Essen am Unabhängigkeitstag in Argentienien, bei Freunden von Ayelen wo es Locro (ein Eintopf mit Getreide, Wurst, Fleisch und vielem mehr) gab.

Gemeinsam haben wir einen Schönen Abend mit Wein, Schischa und vielen Geschichten.

Samstag 26.5. – Mendoza City

Wir begeben uns in die Stadt – Mendoza und machen eine ca. drei Stündige „hop on hop of-City tour“

nachdem wir am Vormittag auf eigene Faust erkundet haben. Leider hatte das Rathaus geschlossen, auf dem sich eine tolle aussichtsplattform befindet. Auch die Post hat uns keine Briefmarken verkauft. Deshalb sind noch alle Karten hier und Reisen mit uns umher.

Natürlich machen wir einen Stopp im San Martin Park und gingen danach noch kurz ins kleine Aquarium.

Sonntag 27.5 – all around us

Wir erkunden unseren Stadtteil, laufen an schönen roten Weinfeldern vorbei, gehen ganz hip essen und gehen auf den Kunst- und Handwerksmarkt, danach genießen wir noch ein wenig Ayelens Wohnung

Montag 28.5- Tag des Abschieds

Wir packen und rödeln. Aye hat sich Zeit genommen uns zum Flughafen zu bringen und dann müssen wir Abschied nehmen.

Wir landen in der Stadt wo ein Drittel aller Argentinier wohnen-Buenos Aires. Dort sind Unwetterwarnungen, so daß wir uns bei Mc Donalds im Flughafen die Zeit vertreiben und von Ayelens Vater wieder abgeholt und herzlich empfangen wurden.