Little warriors

Samstag 27.7.2024

Nach einer etwas unruhigen Nacht mussten wir uns beeilen noch zum Frühstück zu kommen. Da gab es doch zur Freude von mir und den Kindern einige bekanntes. Dann wagten wir wir uns in die warmen Temperaturen. Wir sahen uns im nahe gelegenen Park um und fanden ein recht unbelebtes Einkauf Center. Hier gab es ein Eistee und softeis zum teilen und wir fanden einen kinder worrier park zum klettern für die Kinder. Ein kleines Highlight bei dem vielen ungewohnten.

Später holten wir uns noch ein paar Eindrücke und etwas Obst aus einem Supermarkt. Aßen dies zum späten Mittag im Hotel und mussten natürlich nochmal eine Runde in unseren Skyline-Pool.

Ankunft

Freitag 26.7. 2024

Sicher und luxuriüs brachte uns Jan (Jens Cousin) und seine Crew nach Peking. Wir durften in der „Business Class“ fliegen und so wurden alle Bedenken und Herausforderungen ausgeräumt, die wir vor dem Flug hatten. Entspannt und mit Blick aus dem Cockpit war der Flug schon fast zu kurz, weil wir weder die große Filmauswahl noch genug Schlaf schaffen konnten.

Beim verlassen des Flugzeuges liefen wir wie gegen eine Wärme-Wand. Aber luxuriös ging es weiter, wir wurden von Jens Arbeitskollegen im Tesla und mit Wasser empfangen und zum Hotel gefahren.

Dort richteten wir uns ein und gingen eine Runde in den Pool auf dem Dach. Einmal wagten wir uns noch raus, um etwas zu essen und wir schafften es dank Hand-und-Fuß-Kommunikation, blanke Nudeln und Reis für die Kinder zu bestellen. Wir schafften es nur 50m weit zu gehen weil in jedem kleine Laden so wunderbar viel zu sehen war, von Quetschies über Mini Ventilatoren bis hin zu lebenden kleinen Schildkröten, die man kaufen konnte.

Satt und glücklich konnten wir heute mit vielen neuen Wünschen dann endlich schlafen.

Unser Infinity- Skyline- Pool

Startlöcher

Endlich ist das Abendteuer zum Greifen nahe. Der Rucksack platzt aus allen Nähten aber ist mit knapp 23 kg unser einziges großes Gepäckstück. Unser stolz wurde wurde beim Gepäck aufgeben bestätigt, als der Mensch am Check in fragte: “Nur die eine Tasche?”

Gestern packten wir die Rucksäcke mit vielen Emotionen gepackt. Die Aufregung war groß und die Frustration noch größer, dass nicht alle Kuscheltiere in den Rucksack passen. …

Aber heute Mittag schaffen wir es dann vom Kindergarten ( Johanns letzter Kindergartentag) zum Bus zu gehen und zum Zug zu rennen um dann das Abenteuer „“Flughafen“ zu erleben.

So sitzen wir jetzt in München am Flughafen voller Vorfreude und warten aufs Boarding. Zum Glück gibt es Laufbänder direkt am Gate zum auspowern.

Bilanz

Wunderschön und überraschend gute touristische Infrastruktur haben wir gesehen. Hatten wie immer trotz viel Zeit einfach zu wenig und wollen uns irgendwann auch nochmal auf den Weg machen. Schließlich fehlen uns noch Sarajevo, Nord Mazedonien und Albanien, Bulgarien und Ungarn.

Das Auto: Mit dem Wohnmobil sind wir gut klar gekommen. Schnell ist mal ein Kaffee gekocht, die Toilette war oft praktisch und Betten ohne alles umbauen zu müssen auch. Das ist sehr viel wert. Frei gestanden haben wir nie 1. ist es nicht überall erlaubt und 2. ist es schwer sich mit einem riesigen Wohnmobil in die Landschaft einzufügen. Aber es ist ein einfaches und meistens bequemes Reisemittel. Die Magen-Darm-Grippe zu beginnen bei Milla und Johann hatten wir natürlich nicht gebraucht und gefehlt haben manchmal vielleicht die Fahrräder.

Die Tour: Mit 15 Nächten waren wir mit Abstand am meisten Slowenien, hier haben wir uns sehr wohlgefühlt und es ist ein wahres Outdoor-Sportparadies. Durch Bosnien Herzegowina und Serbien sind wir nur durchgerauscht. Sehr schön wild und unentdeckt aber faszienierend schön war Bosnien Herzegowina. Wir müssen wieder kommen. Auch Montenegro hat uns nicht nur landschaftlich überrascht. Hier boomt der Tourismus scheinbar und es entstehen sehr viel Hotelparks an der Küste entlang. Die wohl schönste, gemütlichste und sehr liberale Stadt war Ljubljana! Eine Stadt zum verlieben! Auch Novi Sad hat uns in den Bann gezogen… Begleitet wurden wir immer von recht hohen Bergen und alle Länder scheinen ein großes Wasservorkommen zu haben. Die Flüsse und Schluchten sind gigantisch.

Ein paar Zahlen:

  • 28 Nächte (29 Tage)
  • 21 Campingplätze/ Orte+ ljubiljana ( Ferienwohnung) (3xnächte in ljubiljana, 2xBled,2x Bohinj,2x Villach,2x Berlgrad)
  • 6 länder: Slowenien, Österreich,Bosnien Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kroatien ( Milla hat jetzt auch einen Stempel im Reisepass)
  • Ca.3500km + Zugfahrt 1300km
  • Ca. 31 Stunden Fahrzeit +17 Stunden Zugfahrt
  • 5 1/2 x getankt
  • 3x je eine Waschmaschiene
  • Der Fuß und mehr war im Bleder see, in der Soca, im Bohinj See, Ossiacher See, Mittelmeer 2x, Schwimmbad in Tuhelj
  • Touristische Highlights: Bled, Soca, Postojna Höhle + Höhlenburg, Mostar, Mittelmeer an der Adria, Kotor, Belgrad und Novi Sad, Bierbrunnen und natürlich Ljubljana
  • Mathilda Highlight war das Schwimmbad Therme Tuhelj und überall wo man schwimmen könnte,
  • Jens war sehr beeindruckt von der Bootsfahrt auf dem Skagar-See
  • Johann fühlte sich besonders ritterlich in der Burg von Celje
  • Ich bin Fan von Ljubljana und fand den Ausflug zur Theiß toll sowie die Soca

Wir sind also wieder einmal froh so schöne Landschaften, Begegnungen, viel frische Luft und tollen Atmosphären erlebt haben zu können und sind dankbar, dass wir gesund und ohne schaden wieder zu Hause angekommen sind.

Willkommen home

Sonntag 15.5.2022

Jede Reise muss ein Ende haben, so auch diese. So machen wir uns morgens auf den Weg zum Bahnhof. Wir kennen uns ja schon aus. Gehen zum Bäcker, holen das Gepäck aus dem Schließfach und holen noch Kinderfahrkarten. Dann endlich kommt der Zug aus Zagreb. Wir steigen in den vollen Zug ein. Freuen uns über unsere drei reservierten Plätze. Wir freuen uns auf hoffentlich etwas mehr Platz ab Salzburg, hatten aber das 9 € Ticket nicht auf dem Schirm und so ergatterten wir gerade noch so drei Klappsitze und schauen uns Beine, Schuhe, Masken und Menschen aus nächster Nähe an. Leider kostete die Grenzkontrolle uns auch eine gute  halbe Stunde im stehenden Zug. Wie wir es von der deutschen Bahn kennen, gab es noch ne Baustelle und ein früheres Fahrtende. So versuchten wir uns schnell in die Münchener S-Bahn zu stopfen und waren dann sehr erleichtert, als wir im ICE nach Stuttgart saßen, mit spontan reservierten Sitzplätzen.

Schön ist es dann endlich zu Hause anzukommen und die eigenen vier Wände zu entdecken. Johann freut sich auf seine Autokiste. Mathilda auf ihre Freundinnen. Ich auf mein Bett und Jens einfach auf zu Hause!

So sind wir noch ein bisschen in Stuttgart unterwegs und genießen die Menschenmassen, tolle Freunde, das dabei sein und das tolle Wetter

Beschwingtes Ljubljana – der krönende Abschluss

Freitag 10.6+ Samstag 11.6.2022

Nachdem wir uns von unserem Wohnmobil verabschiedet haben, der große Rucksack am Bahnhof eingeschlossen war, begannen wir Sloweniens Hauptstadt zu erkunden.

Wir starteten im kleinen autonomen Häuserblock ( Kulturzentrum) Metelkova mesto. Allerdings war es hierfür noch zu früh und es war nichts los.

So schlenderten wir durch die Stadt und freuten uns an den farbenfrohen Wänden und der Schmetterlingsdekoration. Essen etwas und ruhen uns im Ferienzimmer aus, bevor wir wieder in die Stadt ziehen. Wir ergatterten zwei Schmetterlinge die durch den Wind runtergeflogen kamen, schlenderten über den food truck Markt und führen mit der Gondel zum Schloss hoch. Runter spazierten wir und genossen den abendlichen gemütlichen Flair mit Pizza und guter Laune.

Auf dem Heimweg kamen wir an einer Bühne vorbei und könnten eine sehr vielfältige und rhythmische afrikanische Tanzvorführung bewundern. Wie in den Bann gezogen blieben wir bis zum Schluss und genossen die Show.

Am nächsten Morgen wurden die Kinder gleich von Riesenseifenblasen angezogen.

Wir führen auf den Neboticnik skyscraper und gerieten in einen Fahrradmarathon wo die Kinder an Staffeleien Bilder mahlen könnten, wir die übrig geblieben Naschereien verzehrten und die Ausgelassenheit genossen.

Wir schlenderten beinahe alle autofreien Straßen ab, wiederstanden den meisten Handarbeitsprodukten und genossen die Sonne, Kaffee , Seifenblasen und den Urlaub.

Da wir zu faul waren zum Park trivoli zu gehen und kein Kavalierauto ( kleine e- Bus – Taxis) anhalten könnten, gönnten wir uns eine etwas überteuerte Bootstour.

So haben wir wunderschönee Tage in einer wunderschönen, entspannten Stadt ( übrigens european green capital) Abschluss, und können sagen:“ I feel sLOVEnia“

Burg Celje + Bierbrunnen

Mittwoch 8.6.2022

In der Nacht gewitterts und auch am morgen regnet es immer wieder. Daher machen wir uns ohne große Umwege auf den Weg nach Celje( Slowenien).

Da wir die Kinder nicht mehr zu einem Besuch einer Altstadt motivieren könnten beschlossen wir auf die Burg von Celje zu fahren. Es ist wirklich eine schöne gut erhaltene Burg und es hat Spaß gemacht sie zu erkunden.

Weiter führen wir zum Bierbrunnen. Welche Inder Nähe gelegenen hopfenstadt Zalec ist. Dort stehen im Park sechs Zapfsäulen und es gibt ein bierglas zu kaufen. Damit können die sechs Sorten Bier probieren werden Eine lustige Idee, die wir natürlich nicht links liegen lassen

Schwimmbad

Dienstag 7.6.2022

Nachdem wir am pferdehof nochmal das riesige Gelände erkundet haben machen wir uns weiter auf den Weg Richtung Slowenien. An Zagreb vorbei halten wir im Nordwesten vor der Grenze. Hier gibt es wieder Hügel und Turmspitzen zu sehen uns viele Termen. Wir erreichen einen Luxuscampingplatz direkt neben einem großen Freibad. Wo wir uns am Nachmittag aufhielten.

Theis und Novi Sad

Montag 6.6.2022

Ein Blick auf die Karte, lässt uns einen Umweg machen. Denn nicht weit von Novi sad mündet die Theiß in die Donau. Hier will ich doch irgendwie hin. Die Theiß heißt hier rosa und kommt aus Ungarn. Ist groß und dreckig.

Weiter geht es in die erste europas Kulturhauptstadt außerhalb der EU. Wir schlendern durch die Straßen, sehen einen kleinen Teil der vielen mittelalterlichen und restaurierten Bauten. Die Stadt ist schon. Wirkt entspannt und alternativ.

Bei Sonnenuntergang kommen wir in Kroatien auf einem pferdehof mit Wohnmobilstellplätze an.

Belgrad

Samstag 4+ Sonntag 5.6.2022

Wir finden einen Recht zentralen Campingplatz in Belgrad. In der berührenden Hitze laufen in wir zur Bushaltestelle. Von  Busbahnhof laufen wir vorbei am berühmten Hotel ( Hotel Majestic)  Richtung Innenstadt ( Knezea  Mihaila) mit der Festung als Ziel.

Wir sind begeistert von dem Flair. Es ist viel los, überall Straßenmusiker, Popcornverkäufer und toll alte Gebäude.

Wir schlendern durch die Festung ( Park Kalemegdan ) und freuen uns über den schattigen Dinopark und Spielplatz im Burggraben. Hier halten wir es gut aus bis abends. Wir schlendern zurück über das Bürgerfestival und vorbei an MC Donalds, bevor wir im Klapperbus zurück zum Campingplatz fahren.

Am nächsten Morgen starten wir mit dem Markt direkt beim Busbahnhof und holen uns leckere Erdbeeren. Dann steuern wir die in größte orthodoxe Kirche ( Dom See heiligem Sava) an.

Weiter geht es durch die Schlemmergasse/- Viertel Skadarlija zum bekannten Platz der Republik. Mit dem Bus fahren wir in den Stadtteil Zemun besteigen den Turm ( Kula Gardos) gönnen uns n Kaffe und laufen die Promenade entlang zum großen Spielplatz/ Rummel. Da darf gehüpft und jede eine Sache fahren, bevor wir uns wieder zum Wohnmobil zurück gegeben.