Donnerstag 1.8.2024
Eigentlich hatte unser Tag nur ein Ziel. Mit dem Zug zurück nach Peking fahren. Nach einem leckeren Frühstück brachen wir auf zur Metro, um mit dieser zum Bahnhof zu fahren. Wir nahmen den kürzesten Weg und fühlten uns schon recht sicher im Metro-fahren (haben durch Versuch und Irrtum dazu gelernt). Leider bemerkten wir erst sehr spät dass wir zwar in der richtigen Bahn allerdings in die falsche Richtung fuhren und so wurde der Zeitpuffer rasant aufgebraucht. Es half nicht dass an jedem Ende der Linie 2 ein Flughafen ist (unser Fernbahnhof Hongqiao ist Teil von einem der beiden Flughäfen)

Als wir es bemerkten stiegen wir natürlich gleich aus und fuhren zurrück. Jedoch endete diese Bahn zwei Haltestellen vor dem Bahnhof, so das wir kurz vor dem Ziel noch auf die nächste Bahn warten mussten. Die sind sehr dicht getaktet, aber bei uns zählte mittlerweile jede Minute. Mit der Metro am Bahnhof angekommen drängelten wir uns die Rolltreppen hoch, durch den Check in und die Sicherheitskontrolle in Rekordzeit um dann, 4 Minuten zu haben um komplett durch den vollen Bahnhof, von Gleis 30 zu Gleis 1, zu sprinten.


Leider zwei Minuten zu spät kamen wir am Gleis an. und im Gegensatz zur deutschen Bahn fahren die Züge hier sehr pünktlich ab. 😭
Mit Google-translate, viel Ellenbogenkraft und einen Aufpreis (es gab nur noch Tickets für die 1. Klasse) schaffte es Jens uns in einen anderen Zug umzubuchen. Dieser braucht allerdings sechs Stunden anstatt viereinhalb und fuhr gute zweieinhalb Stunden später ab. Also suchten wir uns was zu essen und warteten auf den nächsten Zug.
Mit einigen Stunden Video, Hörbuch und Schlaf schafften wir auch diese Fahrt.

In diesem Zug bekamen wir sogar ein snackpacket, welches jedoch für uns nicht wirklich lecker war.

Im Dunkeln erreichten wir dann wieder vertrauten Boden in Peking. Wir wollten schnellstmöglich zum Hotel zurück und entschieden uns fürs Taxi fahren. Wir stellten uns in der langen Taxi-schlange an und als wir endlich dran waren war der Taxi Fahrer nicht bereit uns mitzunehmen, weil wir eine Person zu viel waren. Nach langen hin und her und einem für uns zu hohen Aufpreis alias Trinkgeld brachte er uns dann doch hupend ans Ziel.

Hier lernten wir noch beim provisorischen Abendbrot unsere Reiseleitung kennen.