Dienstag 2.11+Mittwoch 3.11
Weiter geht es nach Matera. Nachdem wir den Weg Richtung sassi gefunden haben erstreckt sich eine alte Stadt vor uns. Viele Häuser an den Stein gebaut. Wir liefen zum Dom. Und hatten einen guten Blick auf die halbrunde Altstadt.
Von da aus liefen wir viele Treppen runter und kamen auf die untere Hauptstraße. Erst da entdeckten wir erst Materials wirkliche Faszination. Die Häuser waren in den Stein gegraben. Bzw. Bestehende Höhlen im Stein würden bewohnt, tiefer und größer gehauen , ausgebessert und verschönert, so das Haus und Stein regelrecht verschmolzen.
Wir entschieden eine Nacht hier zu bleiben und einer der ältesten Städte der Welt. Da die Höhlen schon seit der Jungsteinzeit von Menschen besiedelt waren und auch die Kirchen und die Gemälde uralt sind. In den 1950/1960 Jahren wurden die eher armen Höhlenbewohner umgesiedelt in benachbarte Häuser. Da die Höhlen ohne Strom und Wasser ausgestattet waren. Und Menschen mit ihren Tieren darin lebten. So war Matera lange der „Schandfleck“ Italiens und Krankheitsepedemien brachte die Regierung zum Handeln. Mittlerweile ist Matera Europas Kulturhauptstadt 2019 und unesco Weltkulturerbe. Es wird viel wieder hergestellt und es ist eine wunderbare, faszinierende Stadt.
Wir könnten noch ein bisschen in der Stadt umherlaufen und uns im Straßen- und Treppenlabyrinth die faszinierende Bauart bewundern. Durch die Höhlen entstanden auch die Räume auf unterschiedlichen Ebenen im Berg. Eine Stadt die man gesehen haben sollte und für die sich der Umweg zurück an die Ostküste gelohnt hat.
Am nächsten Morgen genossen wir unser Frühstück auf der Dachterrasse mit Blick auf die Altstadt sassi von Matera. Leider begann es dann zu regnen. Trotzdem machten wir uns auf den Weg zum gegenüberliegenden Berg. Da heute leider keine Busse führen entschieden wir den Berg nur bis zu Brücke hinunter zu gehen und dann wieder umzukehren.
So verlassen wir Matera. Der Versuch mit dem Auto nochmal einen Blick von der gegenüberliegenden Seite zu erhaschen misslang, da wir zu faul waren auf einen weiteren kurzen Spaziergang.






















