Dienstag 02.11

Wir übernachten in einem umgebauten Trullo ein Zipfelmützenhäuschen in der Nähe von Alberobello. Nach dem Frühstück fahren wir zu dem Ort, an dem ganz viele dieser Häuser stehen. Seit 1996 gibt es Bereiche die zu UNESCO Weltkulturerben zählen. Wir laufen durch das kleine niedliche Örtchen und sind fasziniert von der Bauweise.
Die kleinen Runddachhäuschen sind im Idealfall ohne Mörtel gebaut und halten im Sommer kühl und schattig und im Winter warm, durch für dick gemauerten Wände. Eigentlich stehen sie vereinzelt auf den Feldern in der Region, aber in Alterobollo sind sie angesammelt und galten lange als Häuser der armen. Die Legende sagt das die nicht festen, theoretisch abbaubaren Häuser auch keine Steuern zahlen müssten. Besonders sind noch die Abschlüsse auf dem Dach “ Zippus“ Schlussstein ( oft eine Kugel) und manche der Häuschen tragen Symbole auf den Dächern oder auf dem kleinen zippus. Die Bauweise findet man überall auf der Welt , auch in Deutschland, aber ursprünglich kommt es wohl aus der Türkei


Die Erde der Felder ist rötlich und Steine gibt es sehr viele hier, was die Landwirtschaft erschwert. Oliven und Wein werden viel angebaut. Hin und wieder sieht man auch Mal Kühe.








