Iquazu – Brasilien

Freitag 1. Juni 2018

Heute können wir zum Glück ein kleines bischen länger schlafen. Trödeln sollten wir aber trotzdem nicht, schließlich steht die brasilianische Seite der Iguaçu-Wasserfälle an. Am Busbahnhof kaufen wir uns ein einfaches Ticket zu den Wasserfällen. Die Busgesellschaft heißt Rio Uruguay und fährt uns direkt zum Eingang des brasilianischen Nationalparks. Dort geht es mit einem anderen Bus weiter zum ersten Aussichtspunkt.

Auch hier gibt es Unmengen an Nasenbären die sehr sehr frech sind wenn es um Essen geht. Man sollte eher nicht mit einem Snack durch die Gegend laufen denn die kleinen Biester kennen kein Erbarmen und nehmen notfalls auch noch den Finger mit an dem das Essen hängt.

Auf der brasilianischen Seite kommt man nicht nah an die Wasserfälle heran aber man hat einen besseren Panoramablick auf alles und von hier wird einem nochmal richtig bewusst wie gigantisch die Cataracas sind.

Nachdem wir uns alles angesehen haben nehmen wir ein Taxi nach Foz de Iguacu und lassen uns direkt zu einer guten Churrasceria fahren. Für 8 Euro gibt es ein großes Buffet und sehr gutes Rindfleisch direkt vom Spieß.

Etwas ungewiss ist noch wie wir wieder nach Hause kommen, aber angeblich halt ein Bus der mach Puerto Iguaçu fährt ganz in der Nähe. Noch etwas ungläubig laufen wir dorthin. Tatsächlich kommt nach ein paar Minuten ein Bus der selben Firma mit der wir am morgen gefahren sind. Als nicht-Agentinier müssen wir an der brasilianischen Grenze aussteigen und unsere Pässe stempeln lassen. Zum Glück nimmt Miri noch in letzter Sekunde den Buggy mit raus denn der Bus wartet entgegen unserer Erwartungen nicht auf uns. Wie immer funktioniert aber doch alles irgendwie ganz gut und nicht viel später halt ein weiterer Bus der uns mit nach Hause nimmt. Später am Abend bekommen wir noch Besuch von einem argentinisch-französischem Pärchen das Jörg im Flugzeug kennengelernt hat. Wir haben einen sehr netten Abend mit guter Unterhaltung, Rotwein und Alfajores.

Am nächsten Tag machen wir nur noch einen kleinen Spaziergang

zum Dreiländereck mit Jörg. In einem Supermarkt in der Nähe stocken wir unsere Yerba Mate Vorräte auf bevor es zum Flughafen und zurück in die Hauptstadt geht.

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