Angekommen

Dienstag 24. April 2018

In der Nacht wurden wir von Hunden bebellt. Und früh am Morgen kamen jede menge Trecker und Arbeitsfahrzeuge an uns vorbei. Wir waren sicher das Highlight des Dorfes an dem Morgen. Alle schauten und grüßen dann aber lächelnd.

Es war recht kalt achts und das Zelt war durch leichten Regen etwas naß von außen und von viel Atem von innen.

Wir wollten diesen Ort schnell verlassen. Bauten das Zelt unter dem kritische und amüsieren Blicken zweier Bauern zusammen und fuhren zur nächsten Tankstelle. Dort gab es dann Frühstück im Auto.

Auf der Suche nach Sandspielzeug für Mathilda und einer somit Karte, um endlich ins Internet kommen zu können führen wir nach Talca.

Dort schafften wir es mit Hilfe eines netten Mitarbeiters eine Sim- Karten zu kaufen. Mathilda bekam einen Ball und wir aßen zu Mittag, Pizza und „Sandwitch“

Weiter ging es dann Richtung Süden.

In der Nähe von Chaplin fuhren wir von der Autobahn und machten uns auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Als ein Schild „Camping“ auftauchte, folgten wir diesem, über die „Huppelstraße“, dass mann im Auto hüpfte. Bis zu einer Kette.

Wir stiegen aus und eine Frau kam uns aus dem nahegelegenen Haus entgegen. Wir fragten über Google Translation, ob wir hier übernachten könnte und sie sagte sehr viel, was wir alles nicht verstanden. Dann ging die weg…. 🤔

Stieg ins Auto und wir folgten ihr. Vorbei an Kühen und schönen Feldern. Dann kamen wir auf den eigentlichen Campingplatz. Wunderschön mit einem kleinem Wald, Bach und eine großen Wiese. Der Besitzer kam dazu. Die Frau aus und der Campingplatz besitzer redeten untereinander. Alles was wir verstanden war, das der Campingplatz eigentlich geschlossen war, wir hier aber bleiben durften und auch alles nutzen durften, aber nix zahlen brauchten. Begeistert suchten wir uns einen Platz, bauten das Zelt zum trocknen auf und brachten System in unseren Kofferraum. So hatten wir uns das vorgestellt.

Sonne, Weite, Panorama, und wir mitten in der Natur. Die Kinder schienen ebenfalls aufzuatmen. Jetzt waren wir angekommen, so sollte sich Elternzeit anfühlen.

Zum Abendbrot gab es Grießbrei und nach dem Zähneputzen ging es dann die Leiter hoch ins Zelt.

Es war eine sternenklare Nacht und sehr kalt.

Uns wurde in der Nacht klar, warum die Campingseson beendet war. Wir machten uns besorgt Gedanken, wie es weiter gehen kann. Je südlicher desto kälter. Die Schlafsäcke der Kinder sind im Komfort Bereich ab 8 Grad was wahrscheinlich jetzt schon nicht mehr griff. Aber es war so schön und versprach noch so viel schöner zu werden. Aber die Kinder waren schon erkältet und Mathilda tat sich schwer komplett im Schlafsack zu bleiben…. Also was tun?

Erstenmal Die Nacht überstehen und am nächsten Morgen versuchen die Handys mit Guthaben zu laden.

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